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Windows-Programm-Pfad-Variable ändern

Mittwoch, 27. August 2008

Immer wieder werde ich gefragt, ob man unter Windows nicht den Standard-Programme-Ordner neu definieren kann. Viele stört es, dass bei der Installation von Programmen immer wieder auf C:\Programme\ oder C:\Program Files\ verwiesen wird und man lästig z.B. die Partition D:\ eintragen muss. Selbstverständlich lässt sich die dementsprechend gesetzte Variable %ProgramFiles% verändern. Am einfachsten und auch von Microsoft dokumentiert über einen Registry-Eintrag. Auch in vielen meiner allseits beliebten Tweaks-Seiten ist eben diese Vorgehensweise beschrieben.

Doch bevor jetzt auch ich den Registry-Pfad und -Eintrag preis gebe, möchte ich noch kurz auf die evtl. Nebenwirkungen hinweisen!

Wie im Knowledge-Base-Artikel 933700 schon darauf hingewiesen wird, kann es zu erheblichen Problemen mit schon installierten Programmen bzw. zukünftigen Microsoft-Updates kommen. Ist ja auch eigentlich logisch. Einige Programme verwenden bspw. nicht nur während der Installation die Programm-Pfad-Variable, sondern auch noch danach. Auch suchen einige Programme beim Updaten nach dem Pfad über die Variable. Wurde diese jedoch verändert und zeigt nicht mehr auf den eigentlich Installations-Ordner, kommt es zu Problemen. So werden dann z.B. keine Updates mehr installiert oder es streikt gleich das komplette Programm.

Ich empfehle jedem, der mich fragt, entweder den Installationspfad während einer Installation jedesmal zu korrigieren, oder einfach das Windows-Laufwerk so groß zu halten, dass die Programme in den Standard-Ordner installiert werden können. Innerhalb der einzelnen Programme kann man meistens selbst noch diverse Pfadangaben ändern, wo evtl. eigene Daten abgelegt werden sollen. Sinnvoll, da bei einem Windows-Crash (der bei normaler und überlegter Nutzung recht selten ist) evtl. wichtige Daten noch auf einer anderen Partition oder Festplatte vorhanden sind. Generell sollte man sich jedoch überlegen, wenn man mit wichtigen Daten zu tun hat und die nicht verschütt gehen sollen, eine Backup-Möglichkeit zu nutzen. Die meisten Programme müssen nach einer Windows-Neuinstallation sowieso nochmal installiert werden. Dabei gehen dann i.d.R. auch die Einstellungen verloren. Eine Backup-Lösung der sicherere Weg.

Aber hier jetzt wie versprochen der Registry-Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion -> ProgramFilesDir

Und nochmal zur Erinnerung: Selbst Microsoft bietet bei evtl. daraus resultierenden Problemen keinen Support.

Servergespeicherte Profile synchronisieren nicht

Montag, 23. Juni 2008

Unter Windows-Server-Systemen kommt es leider immer wieder mal vor, dass vereinzelt die Profile von Nutzern nicht mehr mit dem Server synchronisieren. Sprich, die beiden Profile tauschen keine Daten mehr aus und an neuen Arbeitsplätzen, an denen sich der User anmeldet, erhält er ein veraltetes Profil vom Server. Scheinbar gibt es dafür auch keine logische Erklärung. Zumindest habe ich keine gefunden.

Microsoft bietet jedoch einen kleinen Workaround im Knowledge-Base-Artikel 837115 dazu an, wie man das Problem wieder in den Griff bekommen “kann”. Eine Garantie auf diese Methode gibt es also nicht.

Die derzeitig wohl einzige Abhilfe schafft der “User Profile Hive Cleanup Service“, kurz UPHClean. Diesen kann man als MSI-Paket direkt bei Microsoft über eine validierbare Windows-Version herunterladen und z.B. einfach per Gruppenrichtlinie (GPO) an betroffene User verteilen. Unterstützt werden die Versionen Windows 2000, Server 20003 und XP. Nach der Installation genügte ein ab- und wieder anmelden des betroffenen Nutzers und das Profil wurde sauber synchronisiert. Wie der Name des Tools schon sagt, handelt es sich um einen Dienst, der standardmäßig gestartet und im Hintergrund am laufen ist.

Wer zu dem beschriebenen Problem noch weitere Lösungsansätze hat, ist gerne dazu aufgerufen, diese hier mitzuteilen. Ich bin beim Suchen fast wahnsinnig geworden.

Hotfix-Liste vom XP-Service Pack 3

Donnerstag, 12. Juni 2008

Microsoft LogoFür das Service Pack 3 von Windows XP hat Microsoft jetzt eine Liste aller enthaltenen Hotfixes und Patches herausgegeben. Diese ist Support-Bereich unter der KB 946480 abrufbar. Nicht schlecht, was da alles wieder gerade gebogen wurde.

Jetzt muss das Service Pack nur noch auf jedem Rechner ohne Probleme installierbar sein und schon kann man sich an einem noch sichereren Windows erfreuen. Wirklich schade, dass Microsoft das nicht hinbekommen hat. Das SP2 war damals die ultimative Erlösung für Windows XP. Schließlich liefen ab dem Zeitpunkt alle Anwendungen und vor allem Windows wieder. Ich habe den Eindruck, dass Microsoft sein XP wieder auf SP1 bzw. SP1a-Status zurückstufen wollte, in der Hoffnung, mehr Leute würden zu Vista wechseln. ist ja schließlich auch relativ egal, welches Windows man jetzt hat, das nicht funktioniert.

Für alle da draußen, die gespannt weiter auf ein wirklich fertiges SP3 warten, bleibt nur zu sagen: Dran bleiben! Schlimmer als bei Vista kann’s wohl erstmal nicht werden. Und mit dem SP2 läuft ja noch alles.

CMD prompt here

Mittwoch, 05. März 2008

Wer schonmal mit Tools bzw. Programmen gearbeitet hat, die in der Konsole, also im guten alten DOS laufen, kennt das Problem. Man muss erstmal die Konsole öffnen. Dann tippt man sich bis zu dem Pfad, wo das Programm liegt und führt es dann aus. Meist ist sowas bei Scripten notwendig. Diese können zwar i.d.R. direkt ausgeführt werden, allerdings sieht man so gut wie nie das Fenster der Eingabeaufforderung und somit auch keine eventuellen Fehlermeldungen o.ä.. Schnelle Abhilfe schafft hier ein Eintrag im Kontextmenü, der es möglich macht, die Eingabeaufforderung so zu öffnen, dass man sich schon im benötigten Pfad befindet. Um einen solchen Eintrag zu bekommen gibt es mal wieder zwei Wege bzw. Möglichkeiten.

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Preise für Windows Vista sinken

Montag, 03. März 2008

Microsoft Vista LogoWie derzeit z.B. bei heise.de bzw. in der c’t zu lesen ist, senkt Microsoft die Preise für sein aktuelles Betriebssystem Windows Vista. Die für mich einzige Version, mit der man vernünftig arbeiten kann, Vista Ultimate (weil alles mit dabei) kostet jetzt in der Vollversion 310 statt 500 Euro. Das Upgrade schlägt ab sofort mit 220 statt 330 Euro zu Buche. Die SystemBuilder- bzw. OEM-Versionen sind von den Preissenkungen leider ausgeschlossen, wieso auch immer.

Trotz der stagnierenden Preise kann ich persönlich noch immer nicht zu einem Kauf dieses OS raten. Windows XP ist und wird wohl auch für eine ganze Weile der Microsoft-Renner bleiben. Selbst das neue Service Pack 1 für Vista macht das arbeiten nicht wirklich besser. Noch immer gibt es viele Kanten und Ecken, an denen sich die meisten Programme von Drittherstellern, aber auch von Microsoft selbst, schwer tun. Auch das leidige Thema der PC-Spiele wird noch eine Zeit lang für unmut bei Gamern sorgern. Entweder ist es die Grafik- oder die Soundkarte, die Probleme macht.

Und wenn Microsoft es weiterhin schafft, Patches herauszubringen, die auf der einen Seite wohl für das Service Pack notwendig sind, nach dem installieren allerdings den gesamten Rechner lahmlegen, heißt das für die Zukunft auch nichts gutes. Also wie bei XP damals erst mal auf das zweite Service Pack warten. Vielleicht macht das ja auch wieder alles heile.

Die in meinem letzten Artikel zu dem Thema erwähnten Patches sollte man also vielleicht erstmal in einer VM austesten. VirtualPC von Microsoft oder VirtualBox von innotek bieten sich da an. Wer Geld ausgeben möchte sei VMware empfohlen.

Überall diese TABs - auch im Windows-Explorer

Sonntag, 17. Februar 2008

Mittlerweile schon gar nicht mehr weg zu denken sind die immer moderner werdenden Tabs. Sie kamen wohl zuerst im Opera-Browser zum Vorschein. Danach bahnten sie sich ihren Weg über den Mozilla Firefox in den aktuellen Internet Explorer 7. Ich nutze sie lieber, als dass ich zig neue Fenster öffne. Zumindest muss ich jetzt nur noch eines minimieren, anstatt 20.

QTTabBar

Quizo stellt in seinem Wiki auch ein Tool namens QTTabBar zur Verfügung, um dem Windows Explorer das Tab-Working beizubringen. Nach der Installation verbirgt sich das Tool im Windows Explorer unter Ansicht -> Symbolleisten. Nachdem man sie aktiviert hat sollte man mit einem Rechtsklick auf die Symbolleiste die Fixierung deaktivieren. Jetzt kann man sich die Leisten so hinschieben, wie man es gerne möchte. Über den Rechtsklick auf die Symbolleitste namens “QT TabBar” wird diese dann auch konfiguriert. Finde ich eine schöne Sache, da ich persönlich mich schon sehr an das Tab-Browsing gewöhnt habe und es auch bevorzuge. Das Tool läuft ziemlich stabil und in den Optionen kann man einiges einstellen. Englisch sollte man allerdings beherrschen.

Ein weiteres Tool von Quizo ist die QTAdressBar. Diese bringt dem XP-Windows Explorer die Adressleiste von Vista bei. Ist eine schöne Sache, um schnell durch die Ordner zu switchen, ohne die Ordner in der Explorer-Leiste zu bemühen. Hier ist es allerdings etwas tricky, die alte Adressleiste zu ersetzen.

Wer das ganze noch fest in seine Windows-Installations-CD integrieren möchte, kann auf die 7z-Version von nlite zurückgreifen. Über das Programm nlite, zur Erstellung eigener Windows-Installations-Medien, lässt sich vieles an Updates, Programmen und Tools integrieren.