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Windows 7 Darker-Edition Tweaks

Samstag, 05. September 2009

Windows 7 LogoJeder, der sich mal etwas näher mit seinem Windows-System auseinandergesetzt hat ist sicherlich im Internet schonmal über die sog. “Darker Edition” bzw. “Dark Edition” von Windows XP gestolpert. Diese lässt sich i.d.R. über diverse P2P-Netze beziehen und ist meiner Meinung nach in mehreren Bereichen illegal. Hier teilen sich allerdings die Meinungen. Zudem kann man sich bei solchen “speziellen” Zusammenstellungen NIE sicher sein, dass sie vollkommen Viren- und Trojaner-frei sind. Ergo: Finger weg!

Die Dark Edition ist ein Gesamtpaket und beinhaltet z.B. zusätzliche Hintergrundbilder, Themes, Patches, Icons und auch (z.T. illegale) Programme und vor allem Tweaks. Für viele klingt das richtig super, da sie der Meinung sind, das System wird dadurch mehr als aufgewertet. Nicht nur optisch, sondern auch von der Performance her.

Nach meinen Erfahrungen mit solchen Tweaks, sprich “Verbesserungen”, kann das herauskitzeln von Performance leider auch oft nach hinten losgehen. Es kommt eben immer auf den PC und die Bedürfnisse bzw. Probleme des Nutzers an. Generell ist das Betriebssystem schon so ausgelegt und konfiguriert, dass es im breiten Spektrum der Masse gut funktionieren sollte. Entsprechend sollte jeder für sich selbst entscheiden, welche Verbesserungen er an seinem System vornehmen will.

Da ja auch schon die ein oder andere “PC-Fachzeitschrift” über eine solche Edition berichtet hat und ich gerade auf die “Windows 7 Darker Edition”-Beschreibung gestoßen bin, dachte ich mir, ich gehe mal den eingebauten Tweaks nach. Schließlich sollen diese ja von eingefleischten Hackern und System-Kennern stammen, wie viele denken.

Hier also eine Serie zum Thema Windows-Tweaks in der Windows 7 Darker-Edition:

  1. “Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren” (Stopped caching negative responses)
  2. “Schnelleres Herunterfahren” (Faster Shutdown)

USB 3.0 – Treiber und Hardware schon bald verfügbar

Sonntag, 14. Juni 2009

usb3-logoGeht man nach den in letzter Zeit veröffentlichten Presse-Nachrichten, können schon bald die ersten Mainboards und PCI-Express-Karten mit USB 3.0-Support auf dem Markt erscheinen. Intel erwähnte auf seinem Entwicklerforum IDF schon 2007 die neue Spezifikation [1][2], auch genannt “SuperSpeed USB”. Verabschiedet wurde der USB 3.0-Standard dann 2008 [1] und soll Datenraten mit bis zu 4,8 Gbit/s ermöglichen. USB 2.0 liegt gerade mal bei max. 480 Mbit/s.

Bei meinem diesjährigen Besuch auf der CeBit wurden im USB Implementers Forum, das von Intel geführt wird, schon die ersten Erweiterungskarten auf PCI-Express-Basis gezeigt [1][2]. Es waren aber erst Datenraten von ca. 155 MByte/s möglich, was allerdings trotzdem sehr beeindruckend war. Die Dateien flogen förmlich von einem Endgerät zu anderen. Die Geschwindigkeit sollte aber im Laufe der Entwicklung noch weiter gesteigert werden. Schon bei dieser Ausstellung wurden schon der grobe Zeitraum “Herbst 2009″ genannt, in dem die ersten Geräte Angeboten werden sollen. Auch auf der CES wurden die ersten Geräte vorgestellt [1].

Vor gut einem Monat wurde dann von NEC der erste Chip vorgestellt [1][2] , der als Host-Controller per PCI-Express-Schnittstelle auf einem Mainboard angebunden werden kann. Ab September soll dann die Serienproduktion starten. Auch Fresco Logic hatte sich kurz darauf mit der Entwicklung von Host-Controllern gemeldet [1][2]. Gigabyte hatte damals schon angekündigt, die ersten Premium-Boards damit zu bestücken. Auch ASRock und Asus wollen bald Boards veröffentlichen.

Die Hardware wäre also schonmal sicher. Braucht man nur noch die Software. In diesem Bereich wurde letzte Woche in den einschlägigen IT-News-Portalen [1][2] auf den ersten Treiber für USB 3.0 aufmerksam gemacht. Dieser wurde von Sarah Sharp, Mitarbeiterin im Intel Open Source Technology Center, für Linux entwickelt und soll schon in den Kernel 2.6.31 integriert werden. Sie stellt auch eine Anleitung zum händischen Installieren bei.
Beim kommenden Windows 7 scheint man sich wohl noch nicht so ganz sicher zu sein, ob gleich eine Treiberunterstützung zum Verkaufsstart mit integriert sein wird. Ende letzten Jahres berichtete Golem.de, dass die Option nicht enthalten sein wird, aber nachgerüstet werden soll. Ebenso für Windows Vista. Windows XP scheint jedoch durch’s Raster zu fallen, leider. Auch soll Apple’s Snow Leopard die Unterstützung noch nicht direkt mitbringen.

Der neue Standard wird sicherlich eine große Alternative zum eSATA-Anschluss werden. Die Meinungen gehen sogar dahin, dass er den alten 2.0-Standard bis spätenstens 2011 abgelöst haben wird.

Wenn man jedoch über den Kauf einer der kommenden PCI-Express-Erweiterungskarten nachdenkt sollte man sich seine Mainboard-Spezifikationen nochmal etwas genauer ansehen. Die ersten Karten sollen wohl über eine PCI-Express-1x-Leitung angebunden werden [1]. Diese lassen jedoch nur eine Transferleistung von 250 MByte/s zu. Somit wird die maximal mögliche Geschwindigkeit von USB 3.0 ausgebremst. Ob damit wirklich Freude beim Kopieren aufkommt kann ich mir erstmal nicht vorstellen.

Kleine kryptische Helfer

Donnerstag, 25. September 2008

Aus der Linux-Welt kennt man sie schon lange, die Checksum-Prüfung von Dateien. Meistens handelt es sich hierbei um einfache SHA1- oder eher MD5-Hash-Werte, die bei jeder Datei anders sind und somit wie ein Fingerabdruck betrachtet werden können. Ein solcher Hash-Wert wird aus dem Binären Datenstring einer jeden Datei erstellt, aber auch normale Text-Strings können per MD5 verschlüsselt werden. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Ein-Weg-Verschlüsselung, da aus einem Hash-Wert nicht auf das Original geschlossen werden kann. Er dient somit einzig der Überprüfung, da aus ein und demselben String immer der gleiche Hash-Wert entsteht. Auf Grund dessen werden gerne Downloads mit dem 32-stelligen MD5-Wert angeboten, um nach dem Download überprüfen zu können, ob die Datei auch komplett heruntergeladen wurde oder ob es sich vor allem auch um die richtige Datei handelt und nicht um einen eingeschleusten Virus bzw. Trojaner.

Wie schon gesagt, unter Linux ist diese Kontrolle bzw. Verifizierung von Dateien nichts Neues. Unter Windows benötigt man von Haus aus leider erst wieder zusätzliche Tools, um diverse Hash-Werte von Dateien heraus zu bekommen. So gibt es z.B. direkt von Microsoft über den Knowledge-Base-Artikel 841290 das Konsolen-Programm “FCIV” (File Checksum Integrity Verifier). Genau hier liegt aber mal wieder das Problem. Welcher normale User prüft seine Dateien umständlich über die Windows-Konsole!?

Ein richtig schönes und komfortables Tool ist “HashTab“. Nach der Installation integriert es sich unauffällig als Reiter bzw. Tab in den Datei-Eigenschaften. Über die dortigen Einstellungen lassen sich die Werte von CRC32, SHA1 und MD5, sowie exoten wie z.B. HAVAL, Tiger, Whirlpool und RIPEMD anzeigen. Zusätzlich gibt es ein Feld, in das Hash-Werte eingetragen bzw. kopiert werden können, die dann mit der ausgewählten Datei verglichen werden kann.

Der Einsatz gerade von MD5 ist nicht für alles uneingeschränkt zu empfehlen. Es ist zwar eine absolute Ein-Weg-Verschlüsselung, jedoch lassen sich per Rainbow-Tables gerade Kennwörter relativ einfach per Reverse-Lookup herausfinden (Google bietet gerade hier bei den richtigen Suchbegriffen die passenden Seiten). Natürlich nur solange die Kennwörter nicht zu komplex sind. Wer sein Kennwort mit MD5 verschlüsseln will, sollte darauf achten sehr komplexe Kombinationen zu verwenden. Hier bietet sich ein Mix aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen an. Generell sollte alles mindestens einmal vorkommen, besser mehrfach und das Passwort aus mindestens 7 oder 8 Zeichen bestehen. Je mehr, desto besser eben.

Die Prüfsummen des SP1-RTM für Windows Vista erhält man z.B. im Vista-Blog. Hier auch nochmal ein Hinweis auf das Microsoft-Tool “FCIV”.

Image Resizer für Windows Vista

Mittwoch, 24. September 2008

Unter Windows XP kannte man aus den PowerToys den sog. Image Resizer, mit dem man einfach und effektiv direkt aus dem Windows-Explorer Bilder skalieren konnte. Unter Vista läuft dieses Tool leider nicht mehr. Es gibt jedoch Alternativen, mit denen man die Größe von Grafiken schnell ändern kann. Jeder dieser kleinen Helfer verewigt sich direkt im Kontext-Menü und lässt sich somit schnell und einfach aufrufen. Auch können mehrere markierte Bilder gleichzeitig skaliert werden.

Das erste Tool nennt sich “Prish Image Resizer” und stammt von Cum Grano Salis, der es auf der MSDN-Homepage von Microsoft anbietet. Es ist nicht nur schnell und einfach installiert, sondern kommt auch ganz ohne zusätzlichen Balast aus. Ideal für Leute, die eine schlanke Software bevorzugen, die einfach nur Bilder skaliert. (Gefunden über das Vista-Blog)

Weiter geht es mit dem VSO Image Resizer. Dieser bringt schon einen etwas größeren Funktionsumfang mit. Es wird ein Startmenü-Eintrag erstellt und bei nicht-kommerziellem Gebrauch startet das Tool mit einem Info-Fenster, das erst weggeklickt werden muss, oder man kauft sich eben eine kommerzielle Lizenz. Es lässt einige Effekt-Filter zu oder das Einstellen verschiedener Qualitätswerte. Sehr schönes und gut zu bedienendes Programm, dass etwas mehr als nur das vergrößern und verkleinern von Bildern im Auge hat. Einzig das Info-Fenster stört auf dauer.

Großen und umfangreiche Programme, wie z.B. der “Multiple Image Resizer .NET” oder der “iRedSoft Image Resizer” funktionieren zwar mindestens genauso gut, wie die kleinen Tools, lassen sich jedoch meist nicht direkt aus dem Kontextmenü des Windows-Explorer aufrufen oder bieten mehr, als man eigentlich benötigt. So auch das beliebte IrfanView.

Die Qualität der entstandenen Bilder ist recht unterschiedlich. Ergebnisse, wie man sie bei Adobe Photoshop erwarten kann, bekommt man mit den kleinen Tools nicht immer zustande. Gerade beim vergrößern von kleineren Grafiken fallen deutliche Unterschiede auf. Hier zeigt allerdings neben IrfanView das Tool VSO Image Resizer sehr gute Vergrößerungen. Beim verkleinern sieht man nur Unterschiede, wenn die Bilder um ein vielfaches geschrumpft werden und somit die Schärfe leidet. Aber auch hier sind der VSO Image Resizer bzw. IrfanView ganz vorne dabei.

Unter IrfanView helfen die Tastenkombinationen Strg+Y zum skalieren und S zum speichern der Arbeitsgeschwindigkeit auf die Sprünge. Auch kann man, sollte man seine Bilder nicht direkt mit IrfanView verknüpft haben, über die Programm-Optionen einen Eintrag unter “Senden an” im Kontextmenü anlegen lassen.

Papierkorb vom Windows-Vista-Desktop entfernen

Dienstag, 23. September 2008

Wer den Papierkorb unter Windows sowieso immer deaktiviert und somit seine Dateien sofort löscht, benötigt in den seltensten Fällen den Papierkorb auf dem Desktop. Diesen kann man jedoch ganz einfach entfernen. Ganz ohne die Windows Registry zu bemühen, wie es auf einigen Seiten im Internet gegenteilig erklärt wird.

Ein Rechtsklick auf den Desktop und das auswählen der Option “Anpassen” führt zum Link “Desktopsymbole ändern”. Zu finden auf der linken Seite unter “Aufgaben”. Ein Klick darauf offenbart einige Icons, die man per Checkbox dem Desktop hinzufügen oder davon entfernen kann. So u.a. auch der Papierkorb.

Noch schneller geht es mit einem Rechtsklick auf den Papierkorb und “Löschen”. Er wird dabei nicht wirklich gelöscht. Auch hierbei wird im Hintergrund nur der Haken bei den Desktopsymboleinstellungen entfernt. Dort kann man ihn natürlich auch wieder auf den Desktop zaubern!

Schade, dass man das Bluetooth-Icon nicht ebenso einfach vom Desktop verbannen kann. Aber dafür gibt’s ja hier eine Anleitung von mir.

Tasks in der Taskleiste verschieben

Freitag, 12. September 2008

Seit einigen Windows-Versionen stört es mich immer mehr, dass man die offenen Programm-Tasks in der Taskleiste nicht der Übersichtlichkeit halber verschieben kann. Die Gruppierung seit XP ist ja schön und gut, nur sehe ich gerne auf einen Blick, welche Tasks bzw. Programme ich geöffnet habe, um schnell per Klick navigieren zu können. Seit Firefox, Opera und jetzt auch in Google’s Chrome kennt man ja schon das Verschieben der Tab’s. Eine feine Sache, die auch durch ein zusätzliches Tool Einzug in die Windows-Umgebung halten kann.

Das kleine Programm nennt sich “Taskbar Shuffle” und kann kostenlos heruntergeladen werden. Das Tool wurde auch schon von Heise in mehreren Artikeln bzw. Specials vorgestellt. Es platziert sich im Tray-Menü, kann aber auch ausgeblendet werden. Nach dem Starten von Taskbar Shuffle kann man sofort loslegen und seine Tasks munter hin und her schieben. Somit lassen sich jetzt endlich mehrere Browser, Grafik-Programme o.ä. thematisch nebeneinander platzieren.

Gefunden habe ich das Tool über Maysi’s Blog. Thx!

Sysinternals Suite – All-in-one Troubleshooting Utilities

Freitag, 29. August 2008

Die hier schon von mir einige male vorgestellten System-Tools von Microsoft Sysinternals gibt es jetzt auch in einer komfortablen Suite zum installieren. Hier findet sich eine Auflistung der enthaltenen Programme.

Unter anderem ist dabei:

  • Desktops
  • Autoruns
  • BgInfo
  • NewSid
  • ProcessExplorer
  • ShellRunas
  • TCPView

Für jeden, der hinter die Fassaden von Windows blicken will, bekommt mit diesen und den weiteren Tools gute und günstige Werkzeuge an die Hand. Vor allem zum Troubleshooting eignen sich viele der integrierten Programme. So z.B. Autoruns oder der ProcessExplorer, der den TaskManager ersetzen kann.

Außerdem erspart man sich die lästigen Einzel-Installationen.

Virtuelle Desktops bei Windows

Freitag, 29. August 2008

Mark Russinovich und Bryce Cogswell von Sysinternals bieten seit einigen Tagen die Version 1.0 ihres Tools “Desktops” zum download an. Mit diesem Tool ist es möglich, ähnlich wie bei Linux schon lange, bis zu 4 virtuelle Desktops anzulegen. Die über konfigurierbare Tastenkombinationen durchgewechselt werden können.

Ein erster Test unter Windows XP SP2 verlief ohne Probleme. Das Tool ist nach der Installation sofort einsetzbar. Beim Wechsel auf die drei zusätzlichen Desktops fällt jedoch auf, dass die Tray-Icons nicht vollständig nachgeladen werden. Auch ist es scheinbar nicht möglich, laufende Anwendungen von einem auf einen anderen Desktop zu schieben.

Microsoft könnte auch in dieser Hinsicht etwas vom freien Pendant lernen und umsetzen. Ich bin auf jeden Fall auf die weiteren Versions-Fortschritte gespannt.

Windows-Programm-Pfad-Variable ändern

Mittwoch, 27. August 2008

Immer wieder werde ich gefragt, ob man unter Windows nicht den Standard-Programme-Ordner neu definieren kann. Viele stört es, dass bei der Installation von Programmen immer wieder auf C:\Programme\ oder C:\Program Files\ verwiesen wird und man lästig z.B. die Partition D:\ eintragen muss. Selbstverständlich lässt sich die dementsprechend gesetzte Variable %ProgramFiles% verändern. Am einfachsten und auch von Microsoft dokumentiert über einen Registry-Eintrag. Auch in vielen meiner allseits beliebten Tweaks-Seiten ist eben diese Vorgehensweise beschrieben.

Doch bevor jetzt auch ich den Registry-Pfad und -Eintrag preis gebe, möchte ich noch kurz auf die evtl. Nebenwirkungen hinweisen!

Wie im Knowledge-Base-Artikel 933700 schon darauf hingewiesen wird, kann es zu erheblichen Problemen mit schon installierten Programmen bzw. zukünftigen Microsoft-Updates kommen. Ist ja auch eigentlich logisch. Einige Programme verwenden bspw. nicht nur während der Installation die Programm-Pfad-Variable, sondern auch noch danach. Auch suchen einige Programme beim Updaten nach dem Pfad über die Variable. Wurde diese jedoch verändert und zeigt nicht mehr auf den eigentlich Installations-Ordner, kommt es zu Problemen. So werden dann z.B. keine Updates mehr installiert oder es streikt gleich das komplette Programm.

Ich empfehle jedem, der mich fragt, entweder den Installationspfad während einer Installation jedesmal zu korrigieren, oder einfach das Windows-Laufwerk so groß zu halten, dass die Programme in den Standard-Ordner installiert werden können. Innerhalb der einzelnen Programme kann man meistens selbst noch diverse Pfadangaben ändern, wo evtl. eigene Daten abgelegt werden sollen. Sinnvoll, da bei einem Windows-Crash (der bei normaler und überlegter Nutzung recht selten ist) evtl. wichtige Daten noch auf einer anderen Partition oder Festplatte vorhanden sind. Generell sollte man sich jedoch überlegen, wenn man mit wichtigen Daten zu tun hat und die nicht verschütt gehen sollen, eine Backup-Möglichkeit zu nutzen. Die meisten Programme müssen nach einer Windows-Neuinstallation sowieso nochmal installiert werden. Dabei gehen dann i.d.R. auch die Einstellungen verloren. Eine Backup-Lösung der sicherere Weg.

Aber hier jetzt wie versprochen der Registry-Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion -> ProgramFilesDir

Und nochmal zur Erinnerung: Selbst Microsoft bietet bei evtl. daraus resultierenden Problemen keinen Support.

Servergespeicherte Profile synchronisieren nicht

Montag, 23. Juni 2008

Unter Windows-Server-Systemen kommt es leider immer wieder mal vor, dass vereinzelt die Profile von Nutzern nicht mehr mit dem Server synchronisieren. Sprich, die beiden Profile tauschen keine Daten mehr aus und an neuen Arbeitsplätzen, an denen sich der User anmeldet, erhält er ein veraltetes Profil vom Server. Scheinbar gibt es dafür auch keine logische Erklärung. Zumindest habe ich keine gefunden.

Microsoft bietet jedoch einen kleinen Workaround im Knowledge-Base-Artikel 837115 dazu an, wie man das Problem wieder in den Griff bekommen “kann”. Eine Garantie auf diese Methode gibt es also nicht.

Die derzeitig wohl einzige Abhilfe schafft der “User Profile Hive Cleanup Service“, kurz UPHClean. Diesen kann man als MSI-Paket direkt bei Microsoft über eine validierbare Windows-Version herunterladen und z.B. einfach per Gruppenrichtlinie (GPO) an betroffene User verteilen. Unterstützt werden die Versionen Windows 2000, Server 20003 und XP. Nach der Installation genügte ein ab- und wieder anmelden des betroffenen Nutzers und das Profil wurde sauber synchronisiert. Wie der Name des Tools schon sagt, handelt es sich um einen Dienst, der standardmäßig gestartet und im Hintergrund am laufen ist.

Wer zu dem beschriebenen Problem noch weitere Lösungsansätze hat, ist gerne dazu aufgerufen, diese hier mitzuteilen. Ich bin beim Suchen fast wahnsinnig geworden.