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UMTS-Verbindung per DFÜ unter Vista

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network_wirelessUnter Windows Vista ist es nicht mehr ganz so einfach, eine DFÜ-Verbindung einzurichten. Diese wird in der Regel nur bei Modem-Verbindungen benötigt. So eben auch, wenn man sein Handy oder das im Laptop verbaute Modem bzw. WWAN-Modem nutzen möchte.

Schwierig wird die Verbindungseinrichtung bei der Eingabe des notwendigen APN, der wichtig für die Kostenabrechnung ist und natürlich den Einwahlpunkt für das Modem definiert. Hier also ein kurzes HowTo, wie man unter Vista sein UMTS-Handy als Modem für’s Internet nutzen kann.

Im ersten Schritt sollte man sein Handy mit dem Laptop verbinden. Entweder per USB-Kabel oder aber, nicht unbedingt empfohlen, per Bluetooth. Die Treiber sollten insofern installiert sein, dass das Handy als Modem erkannt wird.

In der Systemsteuerung (klassische Ansicht) hangelt man sich zum Punkt “Telefon- und Modemoptionen”. Gibt man unter Start -> im “Suche starten”-Feld einfach nur “Modem” ein, kommt man gleich zum richtigen Eintrag.

sys_modem

Falls man in dieser Ansicht noch nie etwas eingestellt hat, muss man bei Ortskennzahl einfach nur eine 0 eingeben. Der Rest passt so.

Man hangelt sich weiter zum Reiter “Modems”. Hier sollte dann das Handy als Modem zu finden sein. Per Doppelklick kommt man in die Einstellungen, wo man auf den Reiter “Erweitert” klickt.

Unter “Weitere Einstellungen” -> “Weitere Initialisierungsbefehle” gibt man nun folgendes AT-Kommando ein:

+cgdcont=1,”IP”,”surfo2″

In meinem Fall wäre der APN “surfo2″, da ich einen Internet-Pack-Tarif bei O2 besitze.

Die restlichen Einstellungen passen soweit alle und die Fenster können durch “OK” geschlossen werden.

Der zweite Part besteht aus dem eigentlichen Einrichten einer DFÜ-Wählverbindung. Diese richtet man einfach über die Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> links unter “Aufgaben” -> “Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten” -> “Wählverbindung einrichten” und “Weiter” ein.

Wählverbindung

Die häufigste Einwählrufnummer ist die *99#. Benutzername und Kennwort, sowie alle Checkbox-Felder werden einfach leer gelassen. Nur bei “Verbindungsname” kann man sich einen netten Namen für seine DFÜ-Verbindung einfallen lassen.

Ein abschließender Klick auf “Verbinden” sollte Gewissheit darüber verschaffen, ob alle Einstellungen korrekt waren und eine Internet-Verbindung hergestellt werden kann.

War die Verbindung erfolgreich kann diese über Start -> “Verbindung herstellen” unter “Wählverbindung” und dem eingetragenen Verbindungsnamen wieder gefunden werden. Durch einen Rechtsklick lassen sicher hier auch gleich noch die Eigenschaften einsehen und die Konfiguration nachträglich bearbeiten.

Wer nicht weiß, wie sein APN heißt, kann einmal bei TelTarif nachsehen oder direkt bei seinem Handy-Provider. Auch hilft meistens ein Blick in die Handy-Einstellungen, da hier oftmals vom Provider schon der richtige APN eingetragen wurde.

Heutzutage ist es relativ egal, ob man mit dem Handy direkt online geht oder das Handy als Modem am Laptop nutzt. Auch ist es heute immer öfter möglich, einfach die SIM-Karte aus dem Handy in den Laptop zu stecken und das darin vorhandene WWAN-Modem zu nutzen. Man sollte jedoch gut aufpassen, wenn man keine echte UMTS-Flatrate besitzt. Gerade bei Volumen- oder Zeitbasierten Tarifen besteht große Gefahr. Gerade wenn z.B. Windows oder ein anderes Programm anfängt, Updates und Patches herunterzuladen. Oder man sich den Genuß von hochauflösenden YouTube-Videos gönnt. Hier werden schnell einige MByte an Daten per UMTS übertragen und jedes MB außerhalb des Volumentarifs kostet richtig viel Geld!

Hier also noch ein paar Tipps von mir:

  • intelligentes Surfen -> keine YouTube-Seiten besuchen o.ä. mit hohem Datenaufkommen
  • bei Firefox das Addon “ImgLikeOpera” nutzen -> hiermit lassen sich die Grafiken auf Websiten aus dem Cache laden, was keinen Traffic verursacht
  • Netzwerk-Monitor wie z.B. den T-Online DSL-Manager (kostenlos) nutzen, um den monatlichen Traffic zu protokollieren. Einige Handy-Provider bieten das leider nicht an. So z.B. O2.
  • benutzen einer Firewall, wie z.B. die Comodo-Firewall oder Zone-Alarm. Hier am besten ein eigenes Profil für die Handy-Nutzung anlegen, bei dem nur die Browser eine Zugangserlaubnis zum Internet bekommen, um Updates o.ä. von anderen Programmen auf die schnelle zu blockieren.
  • aktuellen Anti-Viren-Scanner nutzen. Besser noch eine Internet-Security-Suite.

Windows 7 – Energieoptionen

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Windows 7 LogoNoch einen Tipp an alle, die Windows 7 innerhalb einer VM laufen lassen (wollen). Es kann sein, dass es u.U. zu Problem durch die Energieoptionen kommen kann. Diese kann man jedoch genauso deaktivieren wie unter Windows Vista. Das ganze habe ich hier im Blog schon einmal erklärt, weshalb ich jetzt nur kurz darauf verweisen möchte.

Windows Vista und die Energieoptionen

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Immer mehr fällt mir auf, dass es Microsofts Windows Vista einem nicht unbedingt einfach machen möchte. Gerade im Bereich der einfachen Handhabung und dem schnellen Erreichen von Konfigurationsmöglichkeiten.

Sitzt man eine Zeit lang vor dem Rechner oder verlässt nur kurz sein digitales Domizil, möchte man evtl. nicht, dass der Monitor aus geht oder der PC in den Ruhezustand wechselt. Solche Einstellungen lassen sich noch bequem über die Systemsteuerung -> Energieoptionen einstellen. Dort kann man sich entweder ein schon vorhandenes Profil auswählen oder man erstellt sich ein eigenes. Will man es sich nun einfach machen und wählt das Profil “Höchstleistung” aus, stellt man leider irgendwann fest, dass wenn man nicht gerade viel arbeitet, sondern nur im Internet surft oder Solitär spielt, ungenutzte Festplatten im Rechner anhalten. Wird dann bspw. der Windows-Explorer geöffnet, laufen die Platten wieder an. Wer sich darüber wundert, vor allem wegen der Einstellung des Hochleistungs-Profils, wundert sich nicht zu unrecht.

Microsoft stellt bei diesem Profil alles auf die Stufe Höchstleistung, nur das deaktivieren der Festplatten wurde auf 20 Minuten belassen. Verstehe das, wer will. Zum Glück kann man diesen “Fehler” jedoch beheben.

Man folge in die Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen ändern (vom aktuell genutzten Profil am besten) -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern -> Festplatte -> Festplatte ausschalten nach -> Einstellung: Nie (Pfeil nach unten anklicken) -> OK. Um diese Einstellung jetzt zu speichern muss man im Fenster “Energiesparplaneinstellungen ändern” einen der Werte bei “Bildschirm ausschalten:” oder “Energiesparmodus nach:” verändern und dann auf die alte Einstellung wieder zurücksetzten. Somit ist der Button “Änderungen speichern” nicht mehr ausgegraut und lässt sich anklicken. Erst jetzt sind die gemachten Einstellungen gesichert und funktionieren auch.

Im Dialog der erweiterten Energieoptionen kann man sich auch den Herunterfahren-Button im Startmenü konfigurieren. Die Optionen findet man unter “Netzschalter und Laptopdeckel” -> “Netzschalter im Startmenü”. Standard ist hier “Energie sparen”, was den Rechner in den StandBy-Modus versetzt. Wer das nicht will wählt sich hier einfach “Herunterfahren” aus und der PC schaltet sich wie gewohnt komplett aus.

Windows Vista und der Telnet-Client

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Aus unerfindlichen Gründen (wie es bei Vista irgendwie einige gibt) wird der Telnet-Client standardmäßig nicht mehr mit installiert. Wer jetzt genau diesen und keine Alternative nutzen will, muss ihn sich nachinstallieren. Dazu startet man die Systemsteuerung -> Programme und Funktionen -> Windows-Funktionen ein- oder ausschalten -> Telnet-Client aktivieren -> OK.

Danach ist der Windows-eigenen Telnet-Client auch schon direkt einsatzbereit.

Als gute und kostenlose Alternative sei hier jedoch noch der Telnet- und SSH-Client PuTTY erwähnt. Dieses Programm gehört bei ambitionieren Nutzern und Administratoren zum absoluten muss, da es komfortabel mehrere Sitzungen zulässt, die einfach und schnell konfiguriert und gespeichert werden können.

Image Resizer für Windows Vista

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Unter Windows XP kannte man aus den PowerToys den sog. Image Resizer, mit dem man einfach und effektiv direkt aus dem Windows-Explorer Bilder skalieren konnte. Unter Vista läuft dieses Tool leider nicht mehr. Es gibt jedoch Alternativen, mit denen man die Größe von Grafiken schnell ändern kann. Jeder dieser kleinen Helfer verewigt sich direkt im Kontext-Menü und lässt sich somit schnell und einfach aufrufen. Auch können mehrere markierte Bilder gleichzeitig skaliert werden.

Das erste Tool nennt sich “Prish Image Resizer” und stammt von Cum Grano Salis, der es auf der MSDN-Homepage von Microsoft anbietet. Es ist nicht nur schnell und einfach installiert, sondern kommt auch ganz ohne zusätzlichen Balast aus. Ideal für Leute, die eine schlanke Software bevorzugen, die einfach nur Bilder skaliert. (Gefunden über das Vista-Blog)

Weiter geht es mit dem VSO Image Resizer. Dieser bringt schon einen etwas größeren Funktionsumfang mit. Es wird ein Startmenü-Eintrag erstellt und bei nicht-kommerziellem Gebrauch startet das Tool mit einem Info-Fenster, das erst weggeklickt werden muss, oder man kauft sich eben eine kommerzielle Lizenz. Es lässt einige Effekt-Filter zu oder das Einstellen verschiedener Qualitätswerte. Sehr schönes und gut zu bedienendes Programm, dass etwas mehr als nur das vergrößern und verkleinern von Bildern im Auge hat. Einzig das Info-Fenster stört auf dauer.

Großen und umfangreiche Programme, wie z.B. der “Multiple Image Resizer .NET” oder der “iRedSoft Image Resizer” funktionieren zwar mindestens genauso gut, wie die kleinen Tools, lassen sich jedoch meist nicht direkt aus dem Kontextmenü des Windows-Explorer aufrufen oder bieten mehr, als man eigentlich benötigt. So auch das beliebte IrfanView.

Die Qualität der entstandenen Bilder ist recht unterschiedlich. Ergebnisse, wie man sie bei Adobe Photoshop erwarten kann, bekommt man mit den kleinen Tools nicht immer zustande. Gerade beim vergrößern von kleineren Grafiken fallen deutliche Unterschiede auf. Hier zeigt allerdings neben IrfanView das Tool VSO Image Resizer sehr gute Vergrößerungen. Beim verkleinern sieht man nur Unterschiede, wenn die Bilder um ein vielfaches geschrumpft werden und somit die Schärfe leidet. Aber auch hier sind der VSO Image Resizer bzw. IrfanView ganz vorne dabei.

Unter IrfanView helfen die Tastenkombinationen Strg+Y zum skalieren und S zum speichern der Arbeitsgeschwindigkeit auf die Sprünge. Auch kann man, sollte man seine Bilder nicht direkt mit IrfanView verknüpft haben, über die Programm-Optionen einen Eintrag unter “Senden an” im Kontextmenü anlegen lassen.

Papierkorb vom Windows-Vista-Desktop entfernen

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Wer den Papierkorb unter Windows sowieso immer deaktiviert und somit seine Dateien sofort löscht, benötigt in den seltensten Fällen den Papierkorb auf dem Desktop. Diesen kann man jedoch ganz einfach entfernen. Ganz ohne die Windows Registry zu bemühen, wie es auf einigen Seiten im Internet gegenteilig erklärt wird.

Ein Rechtsklick auf den Desktop und das auswählen der Option “Anpassen” führt zum Link “Desktopsymbole ändern”. Zu finden auf der linken Seite unter “Aufgaben”. Ein Klick darauf offenbart einige Icons, die man per Checkbox dem Desktop hinzufügen oder davon entfernen kann. So u.a. auch der Papierkorb.

Noch schneller geht es mit einem Rechtsklick auf den Papierkorb und “Löschen”. Er wird dabei nicht wirklich gelöscht. Auch hierbei wird im Hintergrund nur der Haken bei den Desktopsymboleinstellungen entfernt. Dort kann man ihn natürlich auch wieder auf den Desktop zaubern!

Schade, dass man das Bluetooth-Icon nicht ebenso einfach vom Desktop verbannen kann. Aber dafür gibt’s ja hier eine Anleitung von mir.

Tasks in der Taskleiste verschieben

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Seit einigen Windows-Versionen stört es mich immer mehr, dass man die offenen Programm-Tasks in der Taskleiste nicht der Übersichtlichkeit halber verschieben kann. Die Gruppierung seit XP ist ja schön und gut, nur sehe ich gerne auf einen Blick, welche Tasks bzw. Programme ich geöffnet habe, um schnell per Klick navigieren zu können. Seit Firefox, Opera und jetzt auch in Google’s Chrome kennt man ja schon das Verschieben der Tab’s. Eine feine Sache, die auch durch ein zusätzliches Tool Einzug in die Windows-Umgebung halten kann.

Das kleine Programm nennt sich “Taskbar Shuffle” und kann kostenlos heruntergeladen werden. Das Tool wurde auch schon von Heise in mehreren Artikeln bzw. Specials vorgestellt. Es platziert sich im Tray-Menü, kann aber auch ausgeblendet werden. Nach dem Starten von Taskbar Shuffle kann man sofort loslegen und seine Tasks munter hin und her schieben. Somit lassen sich jetzt endlich mehrere Browser, Grafik-Programme o.ä. thematisch nebeneinander platzieren.

Gefunden habe ich das Tool über Maysi’s Blog. Thx!

Windows-Programm-Pfad-Variable ändern

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Immer wieder werde ich gefragt, ob man unter Windows nicht den Standard-Programme-Ordner neu definieren kann. Viele stört es, dass bei der Installation von Programmen immer wieder auf C:\Programme\ oder C:\Program Files\ verwiesen wird und man lästig z.B. die Partition D:\ eintragen muss. Selbstverständlich lässt sich die dementsprechend gesetzte Variable %ProgramFiles% verändern. Am einfachsten und auch von Microsoft dokumentiert über einen Registry-Eintrag. Auch in vielen meiner allseits beliebten Tweaks-Seiten ist eben diese Vorgehensweise beschrieben.

Doch bevor jetzt auch ich den Registry-Pfad und -Eintrag preis gebe, möchte ich noch kurz auf die evtl. Nebenwirkungen hinweisen!

Wie im Knowledge-Base-Artikel 933700 schon darauf hingewiesen wird, kann es zu erheblichen Problemen mit schon installierten Programmen bzw. zukünftigen Microsoft-Updates kommen. Ist ja auch eigentlich logisch. Einige Programme verwenden bspw. nicht nur während der Installation die Programm-Pfad-Variable, sondern auch noch danach. Auch suchen einige Programme beim Updaten nach dem Pfad über die Variable. Wurde diese jedoch verändert und zeigt nicht mehr auf den eigentlich Installations-Ordner, kommt es zu Problemen. So werden dann z.B. keine Updates mehr installiert oder es streikt gleich das komplette Programm.

Ich empfehle jedem, der mich fragt, entweder den Installationspfad während einer Installation jedesmal zu korrigieren, oder einfach das Windows-Laufwerk so groß zu halten, dass die Programme in den Standard-Ordner installiert werden können. Innerhalb der einzelnen Programme kann man meistens selbst noch diverse Pfadangaben ändern, wo evtl. eigene Daten abgelegt werden sollen. Sinnvoll, da bei einem Windows-Crash (der bei normaler und überlegter Nutzung recht selten ist) evtl. wichtige Daten noch auf einer anderen Partition oder Festplatte vorhanden sind. Generell sollte man sich jedoch überlegen, wenn man mit wichtigen Daten zu tun hat und die nicht verschütt gehen sollen, eine Backup-Möglichkeit zu nutzen. Die meisten Programme müssen nach einer Windows-Neuinstallation sowieso nochmal installiert werden. Dabei gehen dann i.d.R. auch die Einstellungen verloren. Eine Backup-Lösung der sicherere Weg.

Aber hier jetzt wie versprochen der Registry-Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion -> ProgramFilesDir

Und nochmal zur Erinnerung: Selbst Microsoft bietet bei evtl. daraus resultierenden Problemen keinen Support.

Vista und das Service Pack 1 – endlich!

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Microsoft Vista LogoIn meinem letzten Artikel zum Service Pack 1 für Microsoft Vista habe ich noch von Problemen und den unterschiedlichen Versionen des SP1 berichtet. Seit ein paar Tagen ist es nun soweit. Die einzelne deutsche Version ist von Microsoft zum download freigegeben und kann wie immer über die Windows-eigene Updatefunktion bezogen werden. Wer das ganze als Standalone-Version (leider nur im 5-Sprachen-Paket) will, um es z.B. über das Netzwerk oder auf einem Standalone-PC zu installieren, der findet im Download-Center die passende Variante mit ca. 434,5 MB.

Im unteren Bereich der Download-Seite finden sich auch die drei anderen Updates, die vor der Service Pack-Installation benötigt werden. Bei deren Installation kann es jedoch ebenfalls zu Problemen kommen.

Wer wissen will, welche Änderungen das Service Pack 1 für Windows Vista mitbringt wird im TechCenter fündig. Eines ist sicher, wenige sind es nicht. Ich bin gespannt, ob Vista genauso wie XP damals mehr als ein Service Pack benötigt, um ordentlich damit arbeiten zu können.

Preise für Windows Vista sinken

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Microsoft Vista LogoWie derzeit z.B. bei heise.de bzw. in der c’t zu lesen ist, senkt Microsoft die Preise für sein aktuelles Betriebssystem Windows Vista. Die für mich einzige Version, mit der man vernünftig arbeiten kann, Vista Ultimate (weil alles mit dabei) kostet jetzt in der Vollversion 310 statt 500 Euro. Das Upgrade schlägt ab sofort mit 220 statt 330 Euro zu Buche. Die SystemBuilder- bzw. OEM-Versionen sind von den Preissenkungen leider ausgeschlossen, wieso auch immer.

Trotz der stagnierenden Preise kann ich persönlich noch immer nicht zu einem Kauf dieses OS raten. Windows XP ist und wird wohl auch für eine ganze Weile der Microsoft-Renner bleiben. Selbst das neue Service Pack 1 für Vista macht das arbeiten nicht wirklich besser. Noch immer gibt es viele Kanten und Ecken, an denen sich die meisten Programme von Drittherstellern, aber auch von Microsoft selbst, schwer tun. Auch das leidige Thema der PC-Spiele wird noch eine Zeit lang für unmut bei Gamern sorgern. Entweder ist es die Grafik- oder die Soundkarte, die Probleme macht.

Und wenn Microsoft es weiterhin schafft, Patches herauszubringen, die auf der einen Seite wohl für das Service Pack notwendig sind, nach dem installieren allerdings den gesamten Rechner lahmlegen, heißt das für die Zukunft auch nichts gutes. Also wie bei XP damals erst mal auf das zweite Service Pack warten. Vielleicht macht das ja auch wieder alles heile.

Die in meinem letzten Artikel zu dem Thema erwähnten Patches sollte man also vielleicht erstmal in einer VM austesten. VirtualPC von Microsoft oder VirtualBox von innotek bieten sich da an. Wer Geld ausgeben möchte sei VMware empfohlen.