Preise für Windows Vista sinken
Montag, 03. März 2008
Wie derzeit z.B. bei heise.de bzw. in der c’t zu lesen ist, senkt Microsoft die Preise für sein aktuelles Betriebssystem Windows Vista. Die für mich einzige Version, mit der man vernünftig arbeiten kann, Vista Ultimate (weil alles mit dabei) kostet jetzt in der Vollversion 310 statt 500 Euro. Das Upgrade schlägt ab sofort mit 220 statt 330 Euro zu Buche. Die SystemBuilder- bzw. OEM-Versionen sind von den Preissenkungen leider ausgeschlossen, wieso auch immer.
Trotz der stagnierenden Preise kann ich persönlich noch immer nicht zu einem Kauf dieses OS raten. Windows XP ist und wird wohl auch für eine ganze Weile der Microsoft-Renner bleiben. Selbst das neue Service Pack 1 für Vista macht das arbeiten nicht wirklich besser. Noch immer gibt es viele Kanten und Ecken, an denen sich die meisten Programme von Drittherstellern, aber auch von Microsoft selbst, schwer tun. Auch das leidige Thema der PC-Spiele wird noch eine Zeit lang für unmut bei Gamern sorgern. Entweder ist es die Grafik- oder die Soundkarte, die Probleme macht.
Und wenn Microsoft es weiterhin schafft, Patches herauszubringen, die auf der einen Seite wohl für das Service Pack notwendig sind, nach dem installieren allerdings den gesamten Rechner lahmlegen, heißt das für die Zukunft auch nichts gutes. Also wie bei XP damals erst mal auf das zweite Service Pack warten. Vielleicht macht das ja auch wieder alles heile.
Die in meinem letzten Artikel zu dem Thema erwähnten Patches sollte man also vielleicht erstmal in einer VM austesten. VirtualPC von Microsoft oder VirtualBox von innotek bieten sich da an. Wer Geld ausgeben möchte sei VMware empfohlen.
