Alice mit FritzDer ISP (Internet Service Provider) Alice bietet seit eh und je schon seine schicken Siemens- oder Sphairon Turbolink IAD-Modems an. Ja richtig, Modem. Das schöne ist, dass es “eigentlich” vollwertige Router sind. Diese werden allerdings von Alice so dermaßen Rückkonfiguriert, dass am Ende nur noch ein fest voreingestelltes Modem übrig bleibt. Dieses besitzt in der aktuellen Variante zwar einen integrierten Splitter (der nicht wirklich schlecht ist) und vier LAN-Ports, allerdings keine vollwertigen Router-Funktionen. So fehlt z.B. eine integrierte Firewall oder die Möglichkeit für Portforwarding. Generell gibt es keine Möglichkeit, auf die Geräte zuzugreifen, da bspw. ein WebIf komplett fehlt. Bei älteren Firmware-Versionen soll dieses zwar noch vorhanden gewesen sein, oder bei der WLAN-Variante (zum Konfigurieren des WLAN), aber wer will schon downgraden?

FritzBoxViele sehen in diesen Mängeln eine Einschränkung, die andere Router nicht haben. So z.B. die FritzBox von AVM. Sie liegt bei vielen Providern im Angebot kostenlos schon mit dabei und nach einem Providerwechsel sitzt man auf einer ungenutzen Box. Der Gedanke liegt also nahe, die FritzBox anstelle des Turbolink IAD einzusetzen. Schließlich bietet die FritzBox ja extrem viele Einstellmöglichkeiten. Die Einstellung für den Internet-Zugang ist schnell getätigt. Man kopiert sich einfach den Benutzername und das Kennwort aus seinen Alice-Unterlagen in die entsprechenden Felder und schon sollte der Zugang zum Internet stehen. Schwieriger sieht es da mit der Telefonie-Unterstützung aus. Doch auch hier kann Abhilfe geschaffen werden.

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