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Vista und das Service Pack 1 – endlich!
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In meinem letzten Artikel zum Service Pack 1 für Microsoft Vista habe ich noch von Problemen und den unterschiedlichen Versionen des SP1 berichtet. Seit ein paar Tagen ist es nun soweit. Die einzelne deutsche Version ist von Microsoft zum download freigegeben und kann wie immer über die Windows-eigene Updatefunktion bezogen werden. Wer das ganze als Standalone-Version (leider nur im 5-Sprachen-Paket) will, um es z.B. über das Netzwerk oder auf einem Standalone-PC zu installieren, der findet im Download-Center die passende Variante mit ca. 434,5 MB.
Im unteren Bereich der Download-Seite finden sich auch die drei anderen Updates, die vor der Service Pack-Installation benötigt werden. Bei deren Installation kann es jedoch ebenfalls zu Problemen kommen.
Wer wissen will, welche Änderungen das Service Pack 1 für Windows Vista mitbringt wird im TechCenter fündig. Eines ist sicher, wenige sind es nicht. Ich bin gespannt, ob Vista genauso wie XP damals mehr als ein Service Pack benötigt, um ordentlich damit arbeiten zu können.
Preise für Windows Vista sinken
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Wie derzeit z.B. bei heise.de bzw. in der c’t zu lesen ist, senkt Microsoft die Preise für sein aktuelles Betriebssystem Windows Vista. Die für mich einzige Version, mit der man vernünftig arbeiten kann, Vista Ultimate (weil alles mit dabei) kostet jetzt in der Vollversion 310 statt 500 Euro. Das Upgrade schlägt ab sofort mit 220 statt 330 Euro zu Buche. Die SystemBuilder- bzw. OEM-Versionen sind von den Preissenkungen leider ausgeschlossen, wieso auch immer.
Trotz der stagnierenden Preise kann ich persönlich noch immer nicht zu einem Kauf dieses OS raten. Windows XP ist und wird wohl auch für eine ganze Weile der Microsoft-Renner bleiben. Selbst das neue Service Pack 1 für Vista macht das arbeiten nicht wirklich besser. Noch immer gibt es viele Kanten und Ecken, an denen sich die meisten Programme von Drittherstellern, aber auch von Microsoft selbst, schwer tun. Auch das leidige Thema der PC-Spiele wird noch eine Zeit lang für unmut bei Gamern sorgern. Entweder ist es die Grafik- oder die Soundkarte, die Probleme macht.
Und wenn Microsoft es weiterhin schafft, Patches herauszubringen, die auf der einen Seite wohl für das Service Pack notwendig sind, nach dem installieren allerdings den gesamten Rechner lahmlegen, heißt das für die Zukunft auch nichts gutes. Also wie bei XP damals erst mal auf das zweite Service Pack warten. Vielleicht macht das ja auch wieder alles heile.
Die in meinem letzten Artikel zu dem Thema erwähnten Patches sollte man also vielleicht erstmal in einer VM austesten. VirtualPC von Microsoft oder VirtualBox von innotek bieten sich da an. Wer Geld ausgeben möchte sei VMware empfohlen.
Microsoft Vista und das erste Service Pack
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Noch ein wenig Geduld muss man aufbringen, bis es endlich soweit ist. Wohl ab März soll man das erste Service Pack (SP1) für Vista herunterladen können. Es ist eine kleine Multi-Language-Version für die englische, deutsche, spanische, japanische und französische Version mit 434 bzw. 726 MByte, je nach 32- oder 64-Bit-Variante. Irgendwann später soll dann per automatischem Windows-Update eine Ein-Sprachen-Version mit unter 100MB verteilt werden.
Vor dem installieren des SP1 ist allerdings zu beachten, dass man unbedingt zwei Patches installieren muss, damit das Service Pack sauber läuft. Benötigt werden die Patches KB937287 und KB938371. Beide Patches sollen auch ohne das Service Pack Vista etwas schneller machen. Ergo: Es lohnt sich. Zu Positiv sollte man sich jedoch nicht stimmen lassen. Wie immer kann bei Microsoft auch mal was schief gehen… vor allem bei Updates. Im Golem.de-Artikel dazu hat sich zudem ein Fehler eingeschlichen. Zumindest wird nur der eine Patch genannt, nicht der andere.
Der aktuelle Artikel von Golem.de über das kommende SP1 ist ziemlich ausführlich. Wer also noch mehr Infos sucht, wie z.B. dass die Installation gut 2 Stunden dauern kann usw., ist dort richtig.
Update:
Gerade habe ich dieses Update (KB935509) gefunden, das bei den Versionen Ultimate und Enterprise installiert werden muss. Generell scheinen die hier genannten Patches bei vielen Rechnern jedoch zu Problemen zu führen. Installieren sollte man sie also vielleicht erstmal in einer VM wie VirtualPC, VirtualBox oder VMware. Sicher ist sicher.