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Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren

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Microsoft LogoHier der erste Punkt meiner Serie zu den in der Windows 7 Darker Edition enthaltenen Tweaks.

“Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren” (Stopped caching negative responses)

(TechNet-Artikel)

Hierbei handelt es sich um eine Optimierung des DNS-Caching von Windows. Einen Einblick in den vorhanden Cache bekommt man, wenn man in der Eingabeaufforderung “ipconfig /displaydns” eingibt. Vorab, die Liste ist extrem lang. Es werden generell alle DNS-Anfragen (z.B. die Eingabe einer URL im Browser) von Windows gecached und bei wiederholter URL-Eingabe erst im Cache nachgesehen wird, ob die IP dazu vorhanden ist.

Das hat einmal den Vorteil, dass nicht immer der DNS-Server bemüht werden muss, sondern die Website schneller erreicht wird. Auch kann es vorkommen (eher sehr selten), dass der DNS-Server ausfällt. Aber zum Glück hat man ja den Eintrag im Cache.

Der Nachteil ist jedoch, dass man, wenn zuerst der Eintrag im Cache verfolgt wird, und dieser aber nicht mehr aktuell ist, auf eine Fehlerseite geleitet wird. Der Cache wird zwar immer mal wieder aktualisiert, aber eben erst nach einer gewissen Zeit. Ein weiterer Nachteil ist, dass auch fehlerhafte Anfragen im Cache landen. Wird eine URL also nicht erreicht, landet diese als “negative response” im Cache und wird standardmäßig die nächsten 300 Sekunden dort gehalten. Ist einem vielleicht schon aufgefallen sein, wenn man versucht, nach einem Neustart des Routers diesen per URL anstatt über die IP zu erreichen.

Der Cache lässt sich allerdings einfach manuell per “ipconfig /flushdns” leeren. Das generelle Caching kann man in der Registry aber auch direkt “optimieren”. Das man in der Registry aber auch einiges dafür tun kann, dass Windows gar nicht mehr funktioniert, muss ich sicherlich nicht weiter erläutern.

Auf einigen Websites findet man folgende Werte:

Man sucht in der Registry den Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Service\Dnscache\Parameters

Hier legt man, falls noch nicht vorhanden, folgende DWORD-Einträge an und weist ihnen die beigefügten Werte zu:

  • CashHashTableBucketSize -> 1
  • CashHashTableSize -> 384 (dezimal) -> bestimmt die Zeilenanzahl der Hash-Tabelle für DNS-Einträge
  • MaxCacheEntryTtlLimit -> 172800 (dezimal) -> Zeit in Sekunden bis ein Eintrag ungültig wird
  • MaxSOACacheEntryTtlLimit -> 300 (dezimal)
  • NegativeCacheTime -> 0
  • NegativeSOACacheTime -> 0
  • NetFailureErrorPopupLimit -> 0
  • NetFailureCacheTime -> 0

Der Wert “NegativeCacheTime” hat den Standardwert 300, falls man das Negative-Caching wieder einschalten möchte.

Die restlichen 0-Werte geben an, dass die entsprechende Option deaktiviert ist.

Papierkorb vom Windows-Vista-Desktop entfernen

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Wer den Papierkorb unter Windows sowieso immer deaktiviert und somit seine Dateien sofort löscht, benötigt in den seltensten Fällen den Papierkorb auf dem Desktop. Diesen kann man jedoch ganz einfach entfernen. Ganz ohne die Windows Registry zu bemühen, wie es auf einigen Seiten im Internet gegenteilig erklärt wird.

Ein Rechtsklick auf den Desktop und das auswählen der Option “Anpassen” führt zum Link “Desktopsymbole ändern”. Zu finden auf der linken Seite unter “Aufgaben”. Ein Klick darauf offenbart einige Icons, die man per Checkbox dem Desktop hinzufügen oder davon entfernen kann. So u.a. auch der Papierkorb.

Noch schneller geht es mit einem Rechtsklick auf den Papierkorb und “Löschen”. Er wird dabei nicht wirklich gelöscht. Auch hierbei wird im Hintergrund nur der Haken bei den Desktopsymboleinstellungen entfernt. Dort kann man ihn natürlich auch wieder auf den Desktop zaubern!

Schade, dass man das Bluetooth-Icon nicht ebenso einfach vom Desktop verbannen kann. Aber dafür gibt’s ja hier eine Anleitung von mir.

Windows-Programm-Pfad-Variable ändern

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Immer wieder werde ich gefragt, ob man unter Windows nicht den Standard-Programme-Ordner neu definieren kann. Viele stört es, dass bei der Installation von Programmen immer wieder auf C:\Programme\ oder C:\Program Files\ verwiesen wird und man lästig z.B. die Partition D:\ eintragen muss. Selbstverständlich lässt sich die dementsprechend gesetzte Variable %ProgramFiles% verändern. Am einfachsten und auch von Microsoft dokumentiert über einen Registry-Eintrag. Auch in vielen meiner allseits beliebten Tweaks-Seiten ist eben diese Vorgehensweise beschrieben.

Doch bevor jetzt auch ich den Registry-Pfad und -Eintrag preis gebe, möchte ich noch kurz auf die evtl. Nebenwirkungen hinweisen!

Wie im Knowledge-Base-Artikel 933700 schon darauf hingewiesen wird, kann es zu erheblichen Problemen mit schon installierten Programmen bzw. zukünftigen Microsoft-Updates kommen. Ist ja auch eigentlich logisch. Einige Programme verwenden bspw. nicht nur während der Installation die Programm-Pfad-Variable, sondern auch noch danach. Auch suchen einige Programme beim Updaten nach dem Pfad über die Variable. Wurde diese jedoch verändert und zeigt nicht mehr auf den eigentlich Installations-Ordner, kommt es zu Problemen. So werden dann z.B. keine Updates mehr installiert oder es streikt gleich das komplette Programm.

Ich empfehle jedem, der mich fragt, entweder den Installationspfad während einer Installation jedesmal zu korrigieren, oder einfach das Windows-Laufwerk so groß zu halten, dass die Programme in den Standard-Ordner installiert werden können. Innerhalb der einzelnen Programme kann man meistens selbst noch diverse Pfadangaben ändern, wo evtl. eigene Daten abgelegt werden sollen. Sinnvoll, da bei einem Windows-Crash (der bei normaler und überlegter Nutzung recht selten ist) evtl. wichtige Daten noch auf einer anderen Partition oder Festplatte vorhanden sind. Generell sollte man sich jedoch überlegen, wenn man mit wichtigen Daten zu tun hat und die nicht verschütt gehen sollen, eine Backup-Möglichkeit zu nutzen. Die meisten Programme müssen nach einer Windows-Neuinstallation sowieso nochmal installiert werden. Dabei gehen dann i.d.R. auch die Einstellungen verloren. Eine Backup-Lösung der sicherere Weg.

Aber hier jetzt wie versprochen der Registry-Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion -> ProgramFilesDir

Und nochmal zur Erinnerung: Selbst Microsoft bietet bei evtl. daraus resultierenden Problemen keinen Support.

Suffix bei Benutzerprofil-Ordner ändert sich

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Microsoft LogoEinigen Admins ist es sicherlich schonmal aufgefallen, dass Windows-Clients in einer Windows-Domäne immer mal wieder zwei Profil-Ordner für einen Nutzer unter “Dokumente und Einstellungen” anlegen. Meines Wissens nach ist der Ordner “mMustermann” für die lokale Anmeldung gedacht und der Ordner “mMustermann.domäne” für die Netzwerkanmeldung am Server. Wer jetzt nicht mit servergespeicherten Profilen arbeitet (Gründe dafür können vielfältig sein) kann irgendwann in den Genuss kommen, dass Windows auf einmal sagt, der Nutzer bekommt einen anderen, neuen Profilordner. Dieser ist dann verständlicherweise leer. Jetzt kann es vorkommen, dass einige Programme nicht mehr wirklich funktionieren, da diese einige Einstellungen und/oder benötigte Dateien eben im Profilordner des jeweiligen Nutzers liegen haben. Der Firefox-Browser ist z.B. ein solches Programm.

Um diesem Problem wieder Herr zu werden hilft in diesem Fall leider kein Umbennen der Ordner. Es müssten zu viele Pfad-Angaben in zu vielen Programmen angepasst werden.

Einen schnellen Lösungsweg, der auch funktioniert, bietet mal wieder die Registry an. Im Pfad

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList

befinden sich alle SID’s der vorhandenen Profilordner. Die mit der Endung -500 sind die Administratoren (Lokal sowie Domäne). Hier klickt man sich nun einfach bis zum Eintrag mit dem “defekten” Profilordner und korrigiert diesen händisch in der Zeichenfolge:

ProfileImagePath

Nach einem ab- und anmelden bzw. einem Neustart sollte das Profil wieder richtig angesprochen werden und alle Programme ordnungsgemäß laufen.

Unter Windows Num-Lock de-/aktivieren

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Microsoft LogoSteht zwar schon in vielen Foren bzw. auf unzähligen Tweak-Seiten im Internet, aber die Suche danach fällt immer mal wieder etwas lästig aus.

Das standardmäßige aktivieren bzw. deaktivieren der Num-Taste kann man ohne Zusatz-Tools in der Registry von Windows einrichten.

Start -> Ausführen -> regedit -> HKEY_USERS\.DEFAULT\Control Panel\Keyboard -> Zeichenfolge “InitialKeyboardIndicators” -> Wert “0” = deaktiviert / Wert “2” = aktiviert

Das Ergebnis gilt dann für alle User, die sich an Windows anmelden.

Bluetooth-Umgebung vom Desktop entfernen

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Bluetooth LogoEine kleines How-To, um das Icon “Bluetooth-Umgebung” vom Desktop zu entfernen. Denn einfach nur löschen lässt es sich nicht. Etwas hartnäckiger ist es doch schon. Wie immer gibt es mehrere Möglichkeiten.

Hier mal die einfachere: Per TweakUI von den Microsoft-Powertoys

Man lädt sich das Programm TweakUI von Microsoft herunter. Es gehört in die Kategorie der Powertoys, die Microsoft kostenlos anbietet. Dieses Tool ist ziemlich mächtig, was die Windows-eigenen Einstellungen angeht. Man kann so ziemlich alles sehr einfach verändern.
Man installiert sich das Tool am einfachsten per Standard-Einstellungen. Über Start -> Alle Programme -> Powertoys for Windows XP -> Tweak UI startet man das ganze. Dann wechselt man in den Bereich “Desktop” und deaktiviert einfach den Haken bei Bluetooth-Umgebung. Nach einem Klick auf Apply oder OK ist das Icon auch schon verschwunden.

Zweiter Weg: Die gute, alte Registry

Hier sucht man einfach nach dem Begriff “Bluetooth-Umgebung”. So schimpft sich ja schließlich das Icon. Landen sollte man im Schlüssel {6af09ec9-b429-11d4-a1fb-0090960218cb} im Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE. Da man sich direkt an der Registry von Windows zu schaffen macht, sollte man sich den Schlüssel erstmal exportieren. Also Rechtsklick auf den Schlüssel und Exportieren wählen. Dann einfach auf dem Desktop sichern, damit man ihn wieder findet. Danach ein beherzter Druck auf die F2-Taste zum Umbenennen des Schlüssels. Ein x oder REM davor genügt schon. Hauptsache der Schlüssel heißt anders. Jetzt kann man auf dem Desktop das Icon löschen. Ganz wichtig ist nun das erneute Umbenennen des Schlüssels in den ursprünglichen Namen. Sonst kann man nicht mehr die Bluetooth-Umgebung nutzen. Falls die Registry einen Fehler bringen sollte, dass der Schlüssel schon existiert, einfach mal löschen. Man hat ja zum Glück die exportierte .REG-Datei auf dem Desktop. Doppelklick drauf und wieder mit der Registry zusammenführen. Schon ist der alte Eintrag wieder da und das Desktop-Icon verschwunden.

Outlook ruft Mails doppelt ab

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Outlook LogoEs geht um ein Outlook-Problem, das scheinbar immer mal wieder auftaucht, jedoch noch nicht wirklich behoben werden konnte. Zumindest hab ich nichts darüber in dieser Art gefunden.

Tatbestand ist, dass Outlook z.B. nach einer Neuinstallation bzw. dem Einbinden eines alten Profils Mails eines POP3-Providers doppelt herunterlädt. Meistens wird empfohlen, ein neues Profil anzulegen und somit alle Konteneinstellungen neu anzulegen. Mir war das bei meiner Menge von Konten ehrlich gesagt zu viel Arbeit. Auch wird oft erklärt, man solle die Funktion aktivieren, bei der die runtergeladenen Mails direkt vom Server gelöscht werden. Für mich persönlich auch sehr uninteressant, da ich meine Mails auch von unterwegs auf dem Server brauche. (weiterlesen …)