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FRITZ!BOX neue IP zuweisen

Freitag, 03. Oktober 2008

Es kann ja durchaus schonmal vorkommen, dass man aus unerfindlichen Gründen eine neue, öffentliche IP-Adresse benötigt. Einige Websites haben z.B. als sehr banales Beispiel, einen Counter eingebaut, der IP-basierend arbeitet und somit jede “neue” IP loggt und den Counter einen Zähler nach oben setzt. Zugegeben, ein banales Beispiel. Wer seine IP allerdings erneuern will, kennt aber mit Sicherheit auch andere Beispiele und (gute) Gründe.

Aber gut, jetzt zurück zum besagten Problem. Wer ein Modem (Analog oder DSL) nutzt, muss einfach nur seine Netzwerk-Verbindung de- und wieder aktivieren. Das gleiche muss man eigentlich auch bei einem DSL-Router machen, der ja die Internet-Verbindung selbstständig herstellt. Schließlich besitzt dieser ja auch die Zugangsdaten zum Provider.

Speziell gehe ich jetzt mal auf die oben erwähnte Fritz-Box ein. Im Download-Bereich von AVM sollte man für jede Box das Programm “FRITZ!DSL Startcenter” herunterladen können. Nach der Installation startet man das Startcenter über das Startmenü von Windows. Nach den Einstellungen, dass das Startcenter sowie der Punkt “Internet” bei jedem Computerstart mitgestartet werden sollen, klickt man auf den Button “Internet”. Es öffnet sich ein kleiner Graph, der die Traffic-Rate anzeigt und protokolliert. Ein Klick auf “Stopp” bewirkt eine Erneuerung der öffentlichen IP-Adresse, egal ob man der Fritz-Box ein Kennwort gegeben hat oder nicht. Ein “Start” sollte automatisch wieder durchgeführt werden. In einigen Foren habe ich schon gelesen, dass bei manchen Provider- und Vertrags-Konstellationen trotz einem trennen und wieder-verbinden der Leitung keine neue IP zugeteilt wird. Hier Hilft evtl. ein Neustart der Box über das Web-Interface.

Die Methode über das “Startcenter” ist meiner Meinung nach der schnellste und auch sicherste Weg, seine öffentliche IP-Adresse zu ändern. Der Weg über das Web-Interface funktioniert zwar auch (Bereich “Zugangsdaten” -> einfach auf “Übernehmen” klicken oder eben die Box neu starten), genauso wie das rausziehen von Strom- oder Netzwerkkabel (Router - Splitter - TAE-Dose), aber elegant und komfortabel ist das eben nicht.

Im IP-Phone-Forum werden einige Tools und Scripte angeboten, die meist eben von den Usern selbst geschrieben wurden. Allerdings liest man auch häufig von Viren-(Fehl?)Meldungen. Soviel sei dann mal kurz zum Sicherheitsaspekt gesagt. Ich persönlich verlasse mich einfach mal auf das Startcenter von AVM. Ein Virenscanner benötigt mehr Hintergrund-Prozesse und Arbeitsspeicher.

Schnüffelnde Hosting-Tools

Montag, 21. April 2008

Suchen (by Pixelio.de)Es ist doch immer wieder interessant für einen Web-Administrator zu wissen, was für Seiten sich denn sonst noch so auf dem eigens angemieteten Server befinden. Solange man sich bei einem Hoster keinen eigenen Server anmietet, um darauf seine Anwendungen und/oder Webseiten zu hosten, werden die Server meist an einige User vermietet. Ein paar Provider sind in dieser Beziehung zwar relativ ehrlich und nennen die Anzahl von Usern, die sich sonst noch so auf einem ihrer Server tummeln könnten, doch genauer wird dabei selten einer. Solche Shared-Server haben natürlich ihre Vor-, aber auch einige Nachteile. Vorteil ist natürlich der günstige Preis des Webspace, da den Server ja mehrere User zahlen. Auch fallen beim Provider nur einmalig administrative Arbeiten an, wenn es z.B. um Software-Updates geht. Ebneso findet man häufig viele Extras, die man sonst nur teuer dazu kaufen oder gar in einen teureren Tarif wechseln muss. Größter Nachteil an der ganzen Geschichte ist die oft extreme Nutzung des Servers. Ein Server stellt schließlich mehrere, z.T. mehrere hundert, Webpräsenzen der Welt zur Verfügung. Hier kann es dann schonmal zu Engpässen der Bandbreite führen. Welche Webseiten dann wieviel Bandbreite bekommen, hängt entweder vom Provider und dessen Einstellungen oder vom verwendeten Trafficshaping des Servers ab. Möchte man also eine hoch wichtige Internet-Präsenz mit schneller Anbindung, geringen Download-Zeiten und Seiten-Ladezeiten für die Besucher bereit stellen, sollte man sich nicht unbedingt auf einem Shared-Server mit 500 oder mehr Kunden einmieten. Geht man dann das Risiko von lange Wartezeiten bzw. höherer Ausfallwahrscheinlichkeit doch ein, lohnt sich meist ein Blick hinter die Kulisse des Servers, auf dem man seine Seite hostet. Es gibt einige Online-Tools im Internet, mit denen man herausfinden kann, welche Internet-Seiten auf einem Server liegen. Hier mal ein paar zur Auswahl:

Die Ergebnisse dieser Seiten sind besser, als viele andere, die man sonst noch so im Netz findet. Es kann allerdings trotz der wirklich guten Scripte vorkommen, dass die Ergebnisse etwas abweichen können. Einige der o.g. Tools zeigen z.B. zusätzlich die Mail-Adressen mit an (mail.domain.tld). Diese sind jedoch in der Regel eher unwichtig und können auch auf andere Weise herausgefunden werden.

Auch gibt es natürlich keine Garantie, dass wirklich alles Seiten gefunden werden, die auf dem selben Server liegen. Die meisten Scripte basieren auf der Suche in mehr oder weniger einschlägigen Suchmaschinen wie Google oder eben MSN. Interessant und aufschlussreich sind die Ergebnisse aber in den meisten Fällen. Stellt man z.B. immer mal wieder zu gewissen Zeiten Geschwindigkeits-Einbrüche beim Seiten-Aufbau oder beim Download-Test fest, könnte dies am erhöhtem Traffic einer anderen Website auf dem gleichen Server liegen.

Das ganze wurde vor kurzem bei Dr. Web, Medien-Gerecht und vor längerem auch beim SW-Guide [1] aufgegriffen.