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Firefox-History ohne Firefox auslesen
2Mozilla hat sich bei der Entwicklung des Firefox dazu entschieden, jegliche beim Surfen anfallenden Daten in SQLite-Dateien abzuspeichen. SQLite ist eine abgespeckte Datenbank-Variante, die sich generell für solche “kleinen” Funktionen sehr gut eignet. Das Problem ist allerdings, dass sich die entsprechenden Daten somit nur innerhalb von Firefox aufrufen und auslesen lassen. Eine andere Möglichkeit bietet das OpenSource-Programm “SQLite Database Browser“. Hiermit können SQLite-Datenbank-Dateien geöffnet und durchforstet werden.
Um jetzt die Surf-History von Firefox durchsuchen zu können benötigt man erstmal die entsprechende Datenbank-Datei. Bei Firefox 3.x heißt diese “places.sqlite” und liegt im Ordner “C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\<Profil-Ordner>“.
Anschließend lässt sich diese Datei mit dem SQLite Database Browser öffnen und man erhält folgendes Bild:
Die History findet man dann unter dem Tab “Browse Data” und unter dem Drop-Down-Eintrag “moz_places“.
Neues Firefox-Addon “AutoPager”
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Ist ja schon recht selten, dass ich mir meinen liebgewonnenen Firefox mit Addon-Balast belade. Bei dem Addon “AutoPager” konnte ich allerdings wirklich nicht anders, als es einfach zu adden! Es fällt im normalen Betrieb erstmal gar nicht auf, bis man auch eine vom AutoPager unterstützte Website surft. Als recht gutes Beispiel sei hier z.B. die Google Bildersuche genannt. Jeder kennt wohl die 3-reihige Bilder-Ansicht, die sich ausschließlich über den Google-Button fortsetzen lässt. Relativ nervig, wie ich finde. Bei der normalen Web-Suche kann man zumindest seine Trefferliste auf 100 erweitern. Überflüssig macht das ganze das vorgestellte Addon. Hier wird im Grunde die nächste Seite geladen und unterhalb der aktuellen Ansicht angefügt. Ist jetzt vielleicht etwas konfus erklärt. Aber im Grunde hat man so keine 100 Web-Treffer mehr auf einer Seite, sondern im Extremfall alle. Auch bei der Bildersuche sieht man nicht nur drei Reihen, sondern eben alle. Je nachdem, wie weit man nach unten scrollt.
Das Addon funktioniert über das gezielte eingreifen in das DOM und lässt sich relativ einfach per XPath- oder RegEx-Regeln manipulieren. Ein Seiten-Assistent hilft auch dabei, neue und noch unbekannte Seiten “anzupassen” und die Regeln zu veröffentlichen. Hier gibt man im Grunde nur den “Weiter”-Link an und den Content-Bereich. Danach sollte ein Test das erhoffte Ergebnis zeigen. Manchmal sind jedoch noch kleinere Nacharbeiten gefordert.
Schade ist, dass man sich zum Veröffentlichen eigener Regeln auf der Addon-Website “teesoft.info” anmelden muss. Das einpflegen von neuen Site-Regeln geht dafür allerdings recht schnell von statten, so dass man meist nach einigen Stunden und einer Aktualisierung des Addons seine generierten Regeln im offiziellen Regel-Stamm wieder findet.
Weitere Beispiele für die Nutzbarkeit sind die Foren von Studi- oder MeinVZ. Hier spart man sich den Klick auf den Link zur nächste Seite, da diese schließlich einfach an das Seitenende angehängt wird. Oder Seiten wie Flickr bzw. DeviantArt. Hier werden jetzt alle Bilder einfach untereinander weg angezeigt.
Etwas Problematisch ist jedoch die Nutzung von Links und dem Zurück-Button. Klickt man auf einen Link, der unterhalb des Official-Content angezeigt wurde, kann es sein, dass man beim klicken den Zurück-Button nicht wieder an die stelle des zuvor genutzten Links springt. Schließlich muss beim erneuten Laden der vorherigen Website auch der angehängte Content erst neu geladen werden. Manchmal etwas störend, aber man kann die Links ja auch in einem neuen Tab öffnen lassen
Ich hoffe mal, ich konnte das Addon “AutoPager” etwas schmackhaft machen. Ich selbst erstelle hier immer mal wieder Regeln für noch nicht unterstützte Websites. Wer also etwas Hilfe benötigt oder gerne eine Seite mit eingepflegt hätte und nicht im offiziellen Forum darum bitten möchte, der kann das natürlich hier tun.
deviantART im Firefox 3 mit AdBlock Plus
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Dieser Firefox und das AdBlock Plus-Addon. Diese Kombination scheint des öfteren mal Probleme zu machen, auf deren Lösung man leider nicht immer sofort kommt.
Im aktuellen Beispiel handelt es sich um die Website deviantART, auf der man hauptsächlich von der Community erstellte Bilder, Fotos, Tutorials, Themes und vieles mehr findet und zum Teil auch kostenlos nutzen darf.
Seit deviantART ihre Version 6 der Website-Oberfläche veröffentlicht hat, streikt der Firefox mit AdBlock-Addon beim blättern durch die Galerien. Diese entstehen z.B. entweder durch das Anzeigen von Themengruppen oder durch die Eingabe eines Suchbegriffs.
Beim klick auf den Link “Next Page” sieht man dann nur noch die kreisenden Ladegrafik und nichts geht mehr. Der Internet Explorer hat beim Testen der Site keine Probleme. Auch den Firefox kann man dazu überreden, die Seiten richtig darzustellen. Man muss einfach innerhalb des AdBlock-Addon eine Ausnahme-Filter-Regel erstellen. Diese sieht wie folgt aus:
@@|http
/browse.deviantart.com/global/difi/*
UPDATE:
@@|http
/browse.deviantart.com/global/difi/?*
Diese Ausnahmeregel wird benötigt, da in den beim Laden in der URL angehängte Variablen wie ad_buster oder ad_mature übergeben werden, die AdBlock Plus natürlich erstmal blockiert und somit die Website etwas lahm legt.

Opera 9.5 und Google Mail aka GMail
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Melde mich nach langem warten mal wieder mit einem neuen Artikel. Durch die doch recht groß gefeierte Veröffentlichung von Opera 9.5 konnte ich mich einem kleinen Test natürlich nicht verschließen.
Generell macht der Browser eine ziemlich gute Figur. Gibt ja viele Seiten, die darüber schwärmen. Allerdings habe ich auch gleich wieder was zu mosern. So zeigt mir der Browser z.B. nicht immer alle Bilder einer Website an. Im nach hinein stellte sich jedoch meistens heraus, dass nicht Opera, sondern eher die Webdesigner die Schuld dafür tragen. Opera geht wohl u.a. eindeutig zu korrekt mit CSS-Einträgen um.
Bestes Beispiel ist Google mit seinem Mail-Dienst GMail. Hier kam es wohl dermaßen oft zu Problemen, dass Google ein JS herausgegeben hat, um die Problematik in den Griff zu bekommen.
Vielen Dank an Cybernetz, der mich auf das JS aufmerksam gemacht hat.
Trotz der immer größer werdenden Verbreitung und den umfangreichen Funktionen, die Opera von Haus aus mitbringt, werde ich allerdings beim Firefox bleiben. Hier muss man sich zwar erst alles per Addons nachträglich integrieren, allerdings finde ich ihn vom Gefühl her einfach angenehmer zu bedienen. Ist aber Geschmacksache.
Firefox 3.0 mit Farbprofilen
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Der neue Firefox 3.0 bietet, genauso wie der Safari-Browser, die Möglichkeit mir Farbprofilen zu arbeiten. So kann man sich z.B. das AdobeRGB-Farprofil in den Browser laden, was dann die angezeigten Farben von Bildern und Grafiken der aufgerufenen Webseiten anpasst.
Leider muss man diese Option manuell über die erweiterte Konfiguration per “about:config” aktivieren und einrichten. Nach der Eingabe von “about:config” in der Adresszeile gibt man gfx.color im Filter ein. Man bekommt jetzt zwei Einträge angezeigt. gfx.color_management.enabled setzt man per Doppelklick auf true und bei gfx.color_management.display_profile gibt man den Pfad inkl. Dateiname zum Farbprofil an. Nach einem Browser-Neustart sollte das neue Farbprofil genutzt werden.

In diesem Zusammenhang ist mir auch gleich ein Teil der neuen Sicherheitspolitik von Firefox aufgefallen. Nach der Eingabe von about:config bekommt man eine Warnmeldung angezeigt, die erst weggeklickt werden muss. Sinnvoll, wenn man bedenkt was man in diesem Bereich alles einstellen und vor allem kaputt machen kann.
Firefox 3.0 – Erste Erfahrungen
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Endlich ist es soweit. Seit gestern abend steht die offizielle Final-Version von Firefox 3.0 auf der Mozilla-Homepage zum download bereit. Mit 7 MByte ist die neue Version nur geringfügig größer geworden. Im Firefox-Wiki gibt es einen Leitfaden zur Installation. Generell sollte man bei einer bestehenden Installation den Profil-Ordner sichern, um keine Favoriten oder Add-Ons zu verlieren. Auch wären alle gespeicherten Kennwörter usw. weg. Den Profil-Ordner findet man unter Windows “C:\Dokumente und Einstellungen\%username%\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles”. Diesen Ordner einfach irgendwohin kopieren, wo man ihn im Notfall auch wiederfindet. Danach soll man ohne Probleme die Version 3.0 über eine bestehende Version drüber installieren. Bei mir wurde auch direkt das richtige Profil angesprochen und integriert. Einzig diverse Add-Ons machten kleinere Probleme. Alles Inkompatible wurde jedoch deaktiviert.
Das Erscheinungsbild von Firefox 3 gefällt mir persönlich recht gut. Schön wäre es allerdings gewesen, wenn man in den Einstellungen die Tabs etwas mehr konfigurieren könnte. Das hat in der Version 2 das Add-On Tab Mix Plus (TMP) übernommen. Die auf der Firefox-Add-On-Seite angebotene Version funktioniert nur leider noch nicht in Firefox 3. Abhilfe schafft hier das TMP-Forum. Hier findet man immer die aktuellste Developer-Version. Das Dev-Build 0.3.6.1.080406 sollte ohne Probleme funktionieren. Add-Ons wie z.B. Firebug mussten neu installiert werden, da die Update-Funktion nicht helfen wollte.
Erfreulich in’s Auge springt die überarbeitete Speicherverwaltung. Diese erweitert jetzt nicht mehr nur die Speicherauslastung im Arbeitsspeicher, sondern regelt auch mal nach unten und gibt wieder Speicher frei. Bei vielen offenen Tabs werden trotzdem mehr als 150 MB belegt. Durch die kontinuierliche Speicheranpassung steigt auch die gefühlte Reaktions-Geschwindigkeit des Browsers. Sprich, Tabs lassen sich schneller öffnen und auch Webseiten laden schneller.
Eine gewisse Hass-Liebe kann man für die neue Adressleiste aufbauen. In den Einstellungen kann man auswählen, ob direkt bei der Eingabe schon nach bekannten Links/Seiten gesucht werden soll. Die Anzeige, die dann unterhalb der Leiste angezeigt wird, ist meiner Meinung nach etwas groß, aber dafür sehr auffällig ausgefallen. Die Option zum deaktivieren oder verändern habe ich bisher noch nicht gefunden. Standardmäßig wird der Seiten-Titel und darunter die URL angezeigt, nicht unbedingt platzsparend.
Insgesamt macht die neue Version von Firefox einen guten ersten Eindruck. Durch die lange und ausführliche Beta-Phase wurde vieles verbessert und schon einige Add-Ons angepasst. Die noch übrigen Add-On-Entwickler sollten sich jetzt jedoch so langsam aber sicher ins Zeug legen, um die User nicht zu frustrieren.
Allgemein lohnt sich der Umstieg. Es werden in nächster Zeit aber sicherlich noch einige Fehler und Probleme auftreten. Aber wie man es von Mozilla gewohnt ist, werden diese nicht lange bestehen und Workarounds sind im Netz ebenfalls immer viele zu finden.
Woopra-Website ohne Design
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Wollte mir heute mal die Software für Woopra herunterladen und musste dementsprechend auf deren Homepage. Erstmal war ich leicht irritiert, da mir die Seite im Firefox gänzlich ohne Design präsentiert wurde. Im Internet Explorer 6 bekommt man zwar ein Design zu sehen, allerdings ist die Navigation leicht zerschossen.
Beim durchsehen des Quelltextes stößt man zur Zeit auf folgenden, leicht kuriosen, Eintrag:
<link style="display: none;" rel="stylesheet" href="http/www.woopra.com/wp-content/themes/woopra/style.css" type="text/css" media="screen">
Der Fokus liegt hier auf dem style="display: none;", der im link-Tag meiner Meinung nach ziemlich überflüssig ist. Nach einem Test mit einer Beispielseite scheint dieser Eintrag jedoch vom Firefox wie auch vom IE6 gekonnt ignoriert zu werden. Ich habe mal über die Web Developer Toolbar für den Firefox das im link-Tag angegebene Stylesheet manuell eingebunden und siehe da, zumindest das Design wird wieder korrekt dargestellt. Allerdings ohne Bilder. Über die im Quelltext angegebenen Source-Links lässt sich jedoch darauf zugreifen und vor allem der IE6 zeigt diese auch ganz normal an.
Ich bastel ja jetzt schon seit einiger Zeit an Websites herum, aber diesen Effekt kann ich mir im Augenblick noch nicht so ganz erklären. Vor allem, da nur Firefox das Design und die Bilder verschmäht.
Update: Nach einigem suchen bin ich jetzt doch noch auf den Übeltäter gestoßen. Das Problem verursacht das Plug-In Adblock Plus. Hat man hier den “ABP Tracking Filter” abonniert erhält man eine Regel namens “.woopra.”. Diese deaktiviert jegliche Anzeige und Ausführung von Scripten, Bildern und Stylesheets, die über eine Website geladen werden. Ausgenommen ist hierbei die direkte Anzeige im Browser über einen URL-Aufruf, weshalb auch das direkte Laden der Bilder bzw. das manuelle Einbinden des Stylesheets funktioniert hat.
Manchmal sollte man schon wissen, was diverse Plug-Ins bzw. Addons so treiben und im Hintergrund anstellen.


