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Opera 9.5 und Google Mail aka GMail
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Melde mich nach langem warten mal wieder mit einem neuen Artikel. Durch die doch recht groß gefeierte Veröffentlichung von Opera 9.5 konnte ich mich einem kleinen Test natürlich nicht verschließen.
Generell macht der Browser eine ziemlich gute Figur. Gibt ja viele Seiten, die darüber schwärmen. Allerdings habe ich auch gleich wieder was zu mosern. So zeigt mir der Browser z.B. nicht immer alle Bilder einer Website an. Im nach hinein stellte sich jedoch meistens heraus, dass nicht Opera, sondern eher die Webdesigner die Schuld dafür tragen. Opera geht wohl u.a. eindeutig zu korrekt mit CSS-Einträgen um.
Bestes Beispiel ist Google mit seinem Mail-Dienst GMail. Hier kam es wohl dermaßen oft zu Problemen, dass Google ein JS herausgegeben hat, um die Problematik in den Griff zu bekommen.
Vielen Dank an Cybernetz, der mich auf das JS aufmerksam gemacht hat.
Trotz der immer größer werdenden Verbreitung und den umfangreichen Funktionen, die Opera von Haus aus mitbringt, werde ich allerdings beim Firefox bleiben. Hier muss man sich zwar erst alles per Addons nachträglich integrieren, allerdings finde ich ihn vom Gefühl her einfach angenehmer zu bedienen. Ist aber Geschmacksache.
Firefox 3.0 – Erste Erfahrungen
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Endlich ist es soweit. Seit gestern abend steht die offizielle Final-Version von Firefox 3.0 auf der Mozilla-Homepage zum download bereit. Mit 7 MByte ist die neue Version nur geringfügig größer geworden. Im Firefox-Wiki gibt es einen Leitfaden zur Installation. Generell sollte man bei einer bestehenden Installation den Profil-Ordner sichern, um keine Favoriten oder Add-Ons zu verlieren. Auch wären alle gespeicherten Kennwörter usw. weg. Den Profil-Ordner findet man unter Windows “C:\Dokumente und Einstellungen\%username%\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles”. Diesen Ordner einfach irgendwohin kopieren, wo man ihn im Notfall auch wiederfindet. Danach soll man ohne Probleme die Version 3.0 über eine bestehende Version drüber installieren. Bei mir wurde auch direkt das richtige Profil angesprochen und integriert. Einzig diverse Add-Ons machten kleinere Probleme. Alles Inkompatible wurde jedoch deaktiviert.
Das Erscheinungsbild von Firefox 3 gefällt mir persönlich recht gut. Schön wäre es allerdings gewesen, wenn man in den Einstellungen die Tabs etwas mehr konfigurieren könnte. Das hat in der Version 2 das Add-On Tab Mix Plus (TMP) übernommen. Die auf der Firefox-Add-On-Seite angebotene Version funktioniert nur leider noch nicht in Firefox 3. Abhilfe schafft hier das TMP-Forum. Hier findet man immer die aktuellste Developer-Version. Das Dev-Build 0.3.6.1.080406 sollte ohne Probleme funktionieren. Add-Ons wie z.B. Firebug mussten neu installiert werden, da die Update-Funktion nicht helfen wollte.
Erfreulich in’s Auge springt die überarbeitete Speicherverwaltung. Diese erweitert jetzt nicht mehr nur die Speicherauslastung im Arbeitsspeicher, sondern regelt auch mal nach unten und gibt wieder Speicher frei. Bei vielen offenen Tabs werden trotzdem mehr als 150 MB belegt. Durch die kontinuierliche Speicheranpassung steigt auch die gefühlte Reaktions-Geschwindigkeit des Browsers. Sprich, Tabs lassen sich schneller öffnen und auch Webseiten laden schneller.
Eine gewisse Hass-Liebe kann man für die neue Adressleiste aufbauen. In den Einstellungen kann man auswählen, ob direkt bei der Eingabe schon nach bekannten Links/Seiten gesucht werden soll. Die Anzeige, die dann unterhalb der Leiste angezeigt wird, ist meiner Meinung nach etwas groß, aber dafür sehr auffällig ausgefallen. Die Option zum deaktivieren oder verändern habe ich bisher noch nicht gefunden. Standardmäßig wird der Seiten-Titel und darunter die URL angezeigt, nicht unbedingt platzsparend.
Insgesamt macht die neue Version von Firefox einen guten ersten Eindruck. Durch die lange und ausführliche Beta-Phase wurde vieles verbessert und schon einige Add-Ons angepasst. Die noch übrigen Add-On-Entwickler sollten sich jetzt jedoch so langsam aber sicher ins Zeug legen, um die User nicht zu frustrieren.
Allgemein lohnt sich der Umstieg. Es werden in nächster Zeit aber sicherlich noch einige Fehler und Probleme auftreten. Aber wie man es von Mozilla gewohnt ist, werden diese nicht lange bestehen und Workarounds sind im Netz ebenfalls immer viele zu finden.
Zeilenumbruch im pre-Tag
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Da ich doch immer mal wieder diversen Code hier niederschreibe hat sich ein Plug-In zum Syntax Highlighting namens “Snippet Highlight” in mein WordPress dazugesellt. Schlecht bzw. gut – weil ja eigentlich Sinn der Sache – ist, dass ein pre-formatierter Text eben genau so wiedergegeben wird, wie er eingetippt wurde. Die Folge ist meist, dass bei langen Strings diese regelmäßig schön über das Layout hinaus schießen oder, je nach Layout, auf einmal im nirgendwo verschwinden.
Mit HTML kann man das “Problem” lösen, indem man im pre-Tag einfach width=50 eingibt. Somit wird nach maximal 50 Zeichen ein Zeilenumbruch durchgeführt. Je nach genutztem WordPress-Plugin wird dies jedoch wieder entfernt, wenn man pech hat.
CSS ist da schon etwas sicherer. Im Blog “Unwakeable” von Tyler Longren bin ich mal auf ein schönes CSS-Format gestoßen, dass jeden Browser gut bedient.
pre {
white-space: pre-wrap; /* css-3 */
white-space: -moz-pre-wrap !important; /* Mozilla, since 1999 */
white-space: -pre-wrap; /* Opera 4-6 */
white-space: -o-pre-wrap; /* Opera 7 */
word-wrap: break-word; /* Internet Explorer 5.5+ */
width: 99%;
}
Alternativ dazu kann man sich natürlich auch einen div-Container drum herum bauen, mit fester Breite und Höhe und dem ganzen einen overflow verpassen. Kann man, muss man aber nicht, weil nicht wirklich elegant. Vorteil ist jedoch, dass es ins Layout passt und trotzdem die Formatierung erhalten bleibt.
Mibbit: schneller IRC-Browser-Client
0Mibbit bietet einen sehr schönen, schnellen und schlanken IRC-Client an, der innerhalb des Browser läuft. Das ganze basiert auf AJAX, was es eben so schön schnell macht. Browser-Clients für den IRC gibt es zwar schon sehr lange, nur bauen die auf dem etwas schwerfälligeren Java oder CGI auf. Was auch noch positiv an Mibbit auffällt ist, dass man einen eigenen Server eintragen kann. Man ist somit nicht nur auf die großen und/oder eignen Server des Programmierers angewiesen. Man kann mit diesem System natürlich nicht so viel anfangen, wie mit den reinen IRC-Clients mIRC oder xChat, für das gelegentliche chatten oder von unterwegs aus, wo man vielleicht nicht unbedingt einen Client installieren kann, reicht es vollkommen aus.
Laut den Geschäftsbedingungen, die derzeitig noch recht kurz ausfallen, werden generell keine Gespräche geloggt, außer man gibt dies explizit an. Die IP wird jedoch getunnelt, was eben zur Folge hat, dass man auch gebanned werden kann.
Im Cybernetz-Blog gab es die Tage ebenfalls einen kurzen Bericht darüber.
