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Windows-Programm-Pfad-Variable ändern

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Immer wieder werde ich gefragt, ob man unter Windows nicht den Standard-Programme-Ordner neu definieren kann. Viele stört es, dass bei der Installation von Programmen immer wieder auf C:\Programme\ oder C:\Program Files\ verwiesen wird und man lästig z.B. die Partition D:\ eintragen muss. Selbstverständlich lässt sich die dementsprechend gesetzte Variable %ProgramFiles% verändern. Am einfachsten und auch von Microsoft dokumentiert über einen Registry-Eintrag. Auch in vielen meiner allseits beliebten Tweaks-Seiten ist eben diese Vorgehensweise beschrieben.

Doch bevor jetzt auch ich den Registry-Pfad und -Eintrag preis gebe, möchte ich noch kurz auf die evtl. Nebenwirkungen hinweisen!

Wie im Knowledge-Base-Artikel 933700 schon darauf hingewiesen wird, kann es zu erheblichen Problemen mit schon installierten Programmen bzw. zukünftigen Microsoft-Updates kommen. Ist ja auch eigentlich logisch. Einige Programme verwenden bspw. nicht nur während der Installation die Programm-Pfad-Variable, sondern auch noch danach. Auch suchen einige Programme beim Updaten nach dem Pfad über die Variable. Wurde diese jedoch verändert und zeigt nicht mehr auf den eigentlich Installations-Ordner, kommt es zu Problemen. So werden dann z.B. keine Updates mehr installiert oder es streikt gleich das komplette Programm.

Ich empfehle jedem, der mich fragt, entweder den Installationspfad während einer Installation jedesmal zu korrigieren, oder einfach das Windows-Laufwerk so groß zu halten, dass die Programme in den Standard-Ordner installiert werden können. Innerhalb der einzelnen Programme kann man meistens selbst noch diverse Pfadangaben ändern, wo evtl. eigene Daten abgelegt werden sollen. Sinnvoll, da bei einem Windows-Crash (der bei normaler und überlegter Nutzung recht selten ist) evtl. wichtige Daten noch auf einer anderen Partition oder Festplatte vorhanden sind. Generell sollte man sich jedoch überlegen, wenn man mit wichtigen Daten zu tun hat und die nicht verschütt gehen sollen, eine Backup-Möglichkeit zu nutzen. Die meisten Programme müssen nach einer Windows-Neuinstallation sowieso nochmal installiert werden. Dabei gehen dann i.d.R. auch die Einstellungen verloren. Eine Backup-Lösung der sicherere Weg.

Aber hier jetzt wie versprochen der Registry-Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion -> ProgramFilesDir

Und nochmal zur Erinnerung: Selbst Microsoft bietet bei evtl. daraus resultierenden Problemen keinen Support.

WP Sicherheits-Plugins

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WordPress LogoZwei neue Plug-Ins haben es in mein WordPress geschafft.

Zum einen wäre da ein Plug-In namens “WordPress Database Backup” von Austin Matzko (Il Filosofo-Blog). Dieses Plug-In erstellt in regelmäßig einstellbaren Zeitabständen Backups der Datenbank. Fest vorausgewählt sind die Standard-Tabellen, die sich jedoch optional erweitern lassen. So kann man sich z.B. täglich, wöchentlich oder bei Bedarf die gesicherte SQL-Datenbank per Mail zuschicken lassen oder einfach als Datei herunterladen. Das ganze dient einzig der Faulheit des Admins. Man spart sich so quasi den Gang über phpMyAdmin oder ähnliche Tools.

Das zweite Plug-In nennt sich “WP Security Scan” und stammt von Michael Torbert. Hiermit lässt sich auf die schnelle die Sicherheitskonfiguration von WordPress überprüfen. Getestet werden die Zugriffsrechte auf Ordner, das vorhanden sein des Benutzers “Admin” und man kann sich den Sicherheitsgrad seines Kennworts anzeigen lassen. Insgesamt eine Runde Sache. Nur würde ich etwas mehr integrieren. So z.B. das automatische, sprich komfortable einrichten eines .htaccess-Schutz. Als Admin kann man dies natürlich auch händisch machen. Aber warum, wenn WP dafür schon so schöne Plug-Ins anbietet? Laut Programmierer sollen solche Features jedoch schon bald hinzu kommen. Ich bin gespannt.

Robocopy … Daten entspannt kopieren

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Robocopy (Robust File Copy Utility) ist ein mächtiges Werkzeug wenn es darum geht, Dateien und Ordner zu kopieren. Das speziell für Netzwerke konzipierte Tool ist allerdings ebenso geeignet für das kopieren von lokalen Datenbeständen. Gerade der Windows Explorer bietet beim kopieren und verschieben von großen Datenmengen leider nie die Bequemlichkeiten die man sich wünscht. Taucht auch nur das kleinste Problem auf bricht der Explorer meist einfach ab und man kann von vorne anfangen. Meist muss man sich erstmal händisch auf die Fehlersuche begeben, wenn die Ereignisprotokolle von Windows nicht weiter helfen.

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