Firefox-History ohne Firefox auslesen
Mozilla hat sich bei der Entwicklung des Firefox dazu entschieden, jegliche beim Surfen anfallenden Daten in SQLite-Dateien abzuspeichen. SQLite ist eine abgespeckte Datenbank-Variante, die sich generell für solche “kleinen” Funktionen sehr gut eignet. Das Problem ist allerdings, dass sich die entsprechenden Daten somit nur innerhalb von Firefox aufrufen und auslesen lassen. Eine andere Möglichkeit bietet das OpenSource-Programm “SQLite Database Browser“. Hiermit können SQLite-Datenbank-Dateien geöffnet und durchforstet werden.
Um jetzt die Surf-History von Firefox durchsuchen zu können benötigt man erstmal die entsprechende Datenbank-Datei. Bei Firefox 3.x heißt diese “places.sqlite” und liegt im Ordner “C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\<Profil-Ordner>“.
Anschließend lässt sich diese Datei mit dem SQLite Database Browser öffnen und man erhält folgendes Bild:
Die History findet man dann unter dem Tab “Browse Data” und unter dem Drop-Down-Eintrag “moz_places“.

“Bei Firefox 3.x heißt diese “places.sqlite” und liegt im Ordner “C:\Dokumente und Einstellungen\\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\“
Dort liegt die Datei nur bei Anfängern. Intelligentere Nutzer können mit dem Firefox-Profilmanager umgehen und haben ihre Profildaten auf der Datenpartition, wo sie hingehören. Ebenso beim Thunderbird.
So sind nach einem Systemproblem oder nach Neuinstallation alle Daten inclusive Mails und Kontakten noch da.
Zu erwähnen wäre noch, dass man in der Datenbank den genauen Zeitstemplel des Besuches der Seite unter last_visit_date findet aber das ist ein Unixzeitstempel den man erst in ein lesbares Datum umwandeln muss.
/www.onlineconversion.com/unix_time.htm
Zudem muss man auch noch ein paar Ziffern von hinten wegnehmen, weil er zu lang ist. Nämlich nur die ersten 10.
Das kann man dann z.B. dort in ein lesbares Format umwandeln:
http
wobei GMT zwei Stunden hinter der deutschen Sommerzeit hintendran liegt.