Windows

Firefox-History ohne Firefox auslesen

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Mozilla hat sich bei der Entwicklung des Firefox dazu entschieden, jegliche beim Surfen anfallenden Daten in SQLite-Dateien abzuspeichen. SQLite ist eine abgespeckte Datenbank-Variante, die sich generell für solche “kleinen” Funktionen sehr gut eignet. Das Problem ist allerdings, dass sich die entsprechenden Daten somit nur innerhalb von Firefox aufrufen und auslesen lassen. Eine andere Möglichkeit bietet das OpenSource-Programm “SQLite Database Browser“. Hiermit können SQLite-Datenbank-Dateien geöffnet und durchforstet werden.

Um jetzt die Surf-History von Firefox durchsuchen zu können benötigt man erstmal die entsprechende Datenbank-Datei. Bei Firefox 3.x heißt diese “places.sqlite” und liegt im Ordner “C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\<Profil-Ordner>“.

Anschließend lässt sich diese Datei mit dem SQLite Database Browser öffnen und man erhält folgendes Bild:

sqlite

Die History findet man dann unter dem Tab “Browse Data” und unter dem Drop-Down-Eintrag “moz_places“.

Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren

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Microsoft LogoHier der erste Punkt meiner Serie zu den in der Windows 7 Darker Edition enthaltenen Tweaks.

“Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren” (Stopped caching negative responses)

(TechNet-Artikel)

Hierbei handelt es sich um eine Optimierung des DNS-Caching von Windows. Einen Einblick in den vorhanden Cache bekommt man, wenn man in der Eingabeaufforderung “ipconfig /displaydns” eingibt. Vorab, die Liste ist extrem lang. Es werden generell alle DNS-Anfragen (z.B. die Eingabe einer URL im Browser) von Windows gecached und bei wiederholter URL-Eingabe erst im Cache nachgesehen wird, ob die IP dazu vorhanden ist.

Das hat einmal den Vorteil, dass nicht immer der DNS-Server bemüht werden muss, sondern die Website schneller erreicht wird. Auch kann es vorkommen (eher sehr selten), dass der DNS-Server ausfällt. Aber zum Glück hat man ja den Eintrag im Cache.

Der Nachteil ist jedoch, dass man, wenn zuerst der Eintrag im Cache verfolgt wird, und dieser aber nicht mehr aktuell ist, auf eine Fehlerseite geleitet wird. Der Cache wird zwar immer mal wieder aktualisiert, aber eben erst nach einer gewissen Zeit. Ein weiterer Nachteil ist, dass auch fehlerhafte Anfragen im Cache landen. Wird eine URL also nicht erreicht, landet diese als “negative response” im Cache und wird standardmäßig die nächsten 300 Sekunden dort gehalten. Ist einem vielleicht schon aufgefallen sein, wenn man versucht, nach einem Neustart des Routers diesen per URL anstatt über die IP zu erreichen.

Der Cache lässt sich allerdings einfach manuell per “ipconfig /flushdns” leeren. Das generelle Caching kann man in der Registry aber auch direkt “optimieren”. Das man in der Registry aber auch einiges dafür tun kann, dass Windows gar nicht mehr funktioniert, muss ich sicherlich nicht weiter erläutern.

Auf einigen Websites findet man folgende Werte:

Man sucht in der Registry den Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Service\Dnscache\Parameters

Hier legt man, falls noch nicht vorhanden, folgende DWORD-Einträge an und weist ihnen die beigefügten Werte zu:

  • CashHashTableBucketSize -> 1
  • CashHashTableSize -> 384 (dezimal) -> bestimmt die Zeilenanzahl der Hash-Tabelle für DNS-Einträge
  • MaxCacheEntryTtlLimit -> 172800 (dezimal) -> Zeit in Sekunden bis ein Eintrag ungültig wird
  • MaxSOACacheEntryTtlLimit -> 300 (dezimal)
  • NegativeCacheTime -> 0
  • NegativeSOACacheTime -> 0
  • NetFailureErrorPopupLimit -> 0
  • NetFailureCacheTime -> 0

Der Wert “NegativeCacheTime” hat den Standardwert 300, falls man das Negative-Caching wieder einschalten möchte.

Die restlichen 0-Werte geben an, dass die entsprechende Option deaktiviert ist.

Windows 7 Darker-Edition Tweaks

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Windows 7 LogoJeder, der sich mal etwas näher mit seinem Windows-System auseinandergesetzt hat ist sicherlich im Internet schonmal über die sog. “Darker Edition” bzw. “Dark Edition” von Windows XP gestolpert. Diese lässt sich i.d.R. über diverse P2P-Netze beziehen und ist meiner Meinung nach in mehreren Bereichen illegal. Hier teilen sich allerdings die Meinungen. Zudem kann man sich bei solchen “speziellen” Zusammenstellungen NIE sicher sein, dass sie vollkommen Viren- und Trojaner-frei sind. Ergo: Finger weg!

Die Dark Edition ist ein Gesamtpaket und beinhaltet z.B. zusätzliche Hintergrundbilder, Themes, Patches, Icons und auch (z.T. illegale) Programme und vor allem Tweaks. Für viele klingt das richtig super, da sie der Meinung sind, das System wird dadurch mehr als aufgewertet. Nicht nur optisch, sondern auch von der Performance her.

Nach meinen Erfahrungen mit solchen Tweaks, sprich “Verbesserungen”, kann das herauskitzeln von Performance leider auch oft nach hinten losgehen. Es kommt eben immer auf den PC und die Bedürfnisse bzw. Probleme des Nutzers an. Generell ist das Betriebssystem schon so ausgelegt und konfiguriert, dass es im breiten Spektrum der Masse gut funktionieren sollte. Entsprechend sollte jeder für sich selbst entscheiden, welche Verbesserungen er an seinem System vornehmen will.

Da ja auch schon die ein oder andere “PC-Fachzeitschrift” über eine solche Edition berichtet hat und ich gerade auf die “Windows 7 Darker Edition”-Beschreibung gestoßen bin, dachte ich mir, ich gehe mal den eingebauten Tweaks nach. Schließlich sollen diese ja von eingefleischten Hackern und System-Kennern stammen, wie viele denken.

Hier also eine Serie zum Thema Windows-Tweaks in der Windows 7 Darker-Edition:

  1. “Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren” (Stopped caching negative responses)
  2. “Schnelleres Herunterfahren” (Faster Shutdown)

Dell’s Gesichtserkennung-Tool “FastAccess”

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studioxpsVor einiger Zeit habe ich einen neuen Laptop von Dell erstanden. Ein Studio XPS-Gerät. Im großen und ganzen ein schönes und leistungsfähiges Notebook. Hat zwar nicht lange gedauert, bis ich den Support benötigt habe, dieser war dann jedoch sehr schnell, unkompliziert und professionell. Das Wieso und Weshalb sei mal dahingestellt.

Nachdem dann auf jeden Fall Windows neu installiert werden musste, ging ich davon aus, dass jegliche Software auf den beiliegenden DVDs mitgeliefert wurde. Ein Trugschluss, wie sich im nachhinein herausstellte. Ohne jetzt genau zu wissen, welche Programme und Tools denn installiert waren, fand ich die Gesichtserkennung über die im Display eingebaute Webcam gar nicht so übel. Außerdem ist es ein nettes Gadget! Auf den Sicherheitswert werde ich hier mal nicht weiter eingehen. Sollte bekannt sein, dass sowas mehr als unsicher ist.

Naja, wie schon erwähnt lässt sich das Tool nicht auf den mitgelieferten Medien finden und auch auf der Website von Dell ist es nicht mit aufgeführt. Selbst eine Suche nach “FastAccess”, wie sich das Programm schimpft, bringt nicht die erhofften Treffer.

Bei Notebookjournal habe ich im Forum dann jedoch einen Link zum File-Hoster zShare gefunden. Das Tool besteht nur aus einer msi-Datei, die man eben dort herunterladen kann.

Die Datei wandert zumindest bei mir direkt in meinen Software-Tresor.

Ich finde es gerade bei Dell, wo der Support eigentlich überdurchschnittlich gut ist, sehr merkwürdig, dass weder alle Programme mitgeliefert, noch auf der Website im Treiber und Download-Bereich zu finden sind. Ein Support-Mitarbeiter (Hardware) hat mir auf eine E-Mail-Anfrage bzgl. der Gesichtserkennung zwar durchaus positiv weiterhelfen können. Er verwies jedoch auch gleich darauf, dass man sich bei dieser Anfrage im Grunde an den kostenpflichtigen Software-Support wenden müsse. Sehr schade! Meiner Meinung nach hat man schließlich die vorinstallierten Programme ja auch bezahlt, oder sehe ich das falsch? Zumindest muss ich aber an dieser Stelle noch den sehr freundlichen Hardware-Support loben, der mir trotz allem super weitergeholfen hat!

UPDATE:

Dank Besserwisser und Antares hab ich nochmal die DELL-Downloads und im Support-Bereich die Treiber & Download-Sektion durchforstet. Tatsächlich gibt es jetzt mittlerweile im Support-Teil unter “Anwendungen” das Programm FastAccess als x86- und x64-Version. Hier mal ein Link zum Treiber-Download.

UMTS-Verbindung per DFÜ unter Vista

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network_wirelessUnter Windows Vista ist es nicht mehr ganz so einfach, eine DFÜ-Verbindung einzurichten. Diese wird in der Regel nur bei Modem-Verbindungen benötigt. So eben auch, wenn man sein Handy oder das im Laptop verbaute Modem bzw. WWAN-Modem nutzen möchte.

Schwierig wird die Verbindungseinrichtung bei der Eingabe des notwendigen APN, der wichtig für die Kostenabrechnung ist und natürlich den Einwahlpunkt für das Modem definiert. Hier also ein kurzes HowTo, wie man unter Vista sein UMTS-Handy als Modem für’s Internet nutzen kann.

Im ersten Schritt sollte man sein Handy mit dem Laptop verbinden. Entweder per USB-Kabel oder aber, nicht unbedingt empfohlen, per Bluetooth. Die Treiber sollten insofern installiert sein, dass das Handy als Modem erkannt wird.

In der Systemsteuerung (klassische Ansicht) hangelt man sich zum Punkt “Telefon- und Modemoptionen”. Gibt man unter Start -> im “Suche starten”-Feld einfach nur “Modem” ein, kommt man gleich zum richtigen Eintrag.

sys_modem

Falls man in dieser Ansicht noch nie etwas eingestellt hat, muss man bei Ortskennzahl einfach nur eine 0 eingeben. Der Rest passt so.

Man hangelt sich weiter zum Reiter “Modems”. Hier sollte dann das Handy als Modem zu finden sein. Per Doppelklick kommt man in die Einstellungen, wo man auf den Reiter “Erweitert” klickt.

Unter “Weitere Einstellungen” -> “Weitere Initialisierungsbefehle” gibt man nun folgendes AT-Kommando ein:

+cgdcont=1,”IP”,”surfo2″

In meinem Fall wäre der APN “surfo2″, da ich einen Internet-Pack-Tarif bei O2 besitze.

Die restlichen Einstellungen passen soweit alle und die Fenster können durch “OK” geschlossen werden.

Der zweite Part besteht aus dem eigentlichen Einrichten einer DFÜ-Wählverbindung. Diese richtet man einfach über die Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> links unter “Aufgaben” -> “Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten” -> “Wählverbindung einrichten” und “Weiter” ein.

Wählverbindung

Die häufigste Einwählrufnummer ist die *99#. Benutzername und Kennwort, sowie alle Checkbox-Felder werden einfach leer gelassen. Nur bei “Verbindungsname” kann man sich einen netten Namen für seine DFÜ-Verbindung einfallen lassen.

Ein abschließender Klick auf “Verbinden” sollte Gewissheit darüber verschaffen, ob alle Einstellungen korrekt waren und eine Internet-Verbindung hergestellt werden kann.

War die Verbindung erfolgreich kann diese über Start -> “Verbindung herstellen” unter “Wählverbindung” und dem eingetragenen Verbindungsnamen wieder gefunden werden. Durch einen Rechtsklick lassen sicher hier auch gleich noch die Eigenschaften einsehen und die Konfiguration nachträglich bearbeiten.

Wer nicht weiß, wie sein APN heißt, kann einmal bei TelTarif nachsehen oder direkt bei seinem Handy-Provider. Auch hilft meistens ein Blick in die Handy-Einstellungen, da hier oftmals vom Provider schon der richtige APN eingetragen wurde.

Heutzutage ist es relativ egal, ob man mit dem Handy direkt online geht oder das Handy als Modem am Laptop nutzt. Auch ist es heute immer öfter möglich, einfach die SIM-Karte aus dem Handy in den Laptop zu stecken und das darin vorhandene WWAN-Modem zu nutzen. Man sollte jedoch gut aufpassen, wenn man keine echte UMTS-Flatrate besitzt. Gerade bei Volumen- oder Zeitbasierten Tarifen besteht große Gefahr. Gerade wenn z.B. Windows oder ein anderes Programm anfängt, Updates und Patches herunterzuladen. Oder man sich den Genuß von hochauflösenden YouTube-Videos gönnt. Hier werden schnell einige MByte an Daten per UMTS übertragen und jedes MB außerhalb des Volumentarifs kostet richtig viel Geld!

Hier also noch ein paar Tipps von mir:

  • intelligentes Surfen -> keine YouTube-Seiten besuchen o.ä. mit hohem Datenaufkommen
  • bei Firefox das Addon “ImgLikeOpera” nutzen -> hiermit lassen sich die Grafiken auf Websiten aus dem Cache laden, was keinen Traffic verursacht
  • Netzwerk-Monitor wie z.B. den T-Online DSL-Manager (kostenlos) nutzen, um den monatlichen Traffic zu protokollieren. Einige Handy-Provider bieten das leider nicht an. So z.B. O2.
  • benutzen einer Firewall, wie z.B. die Comodo-Firewall oder Zone-Alarm. Hier am besten ein eigenes Profil für die Handy-Nutzung anlegen, bei dem nur die Browser eine Zugangserlaubnis zum Internet bekommen, um Updates o.ä. von anderen Programmen auf die schnelle zu blockieren.
  • aktuellen Anti-Viren-Scanner nutzen. Besser noch eine Internet-Security-Suite.

Windows 7 – Energieoptionen

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Windows 7 LogoNoch einen Tipp an alle, die Windows 7 innerhalb einer VM laufen lassen (wollen). Es kann sein, dass es u.U. zu Problem durch die Energieoptionen kommen kann. Diese kann man jedoch genauso deaktivieren wie unter Windows Vista. Das ganze habe ich hier im Blog schon einmal erklärt, weshalb ich jetzt nur kurz darauf verweisen möchte.

Windows 7 BETA – Hashwerte der ISOs

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Windows 7 LogoWie in vielen Blogs schon hinreichend erwähnt, hat Microsoft es jetzt endlich doch noch hinbekommen, die Beta-Version (7000) von Windows 7 zum Download bereitzustellen. Hier natürlich auch nochmal der Link zur offiziellen Download-Seite. Diese sollte im Internet-Explorer geöffnet werden, da ein spezieller Download-Manager per ActiveX installiert werden möchte. Mit diesem klappt jedoch auch der Download.

Nachdem die Beta heruntergeladen wurde empfiehlt es sich sehr, diese per Hashwert zu verifizieren. Einmal um natürlich die Vollständigkeit des Downloads zu prüfen und andererseits eine evtl. heruntergeladene infizierte und manipulierte Datei zu entdecken. Freundlicherweise hat das Windows 7-Blog von Microsoft Deutschland die SHA-1 und ISO/CRC-Hashs der verschiedenen Windows 7-Versionen zur Verfügung gestellt.

Alternativ dazu kann man sich die Beta natürlich auch über sonstige Quellen, wie Torrent, RapidShare oder das Usenet beschaffen. Wurde im Windows-7-Blog per Kommentar erwähnt. Oder man schaut in die derzeitigen Top-10 von FindFiles. Hier gilt jedoch besonders, dass man einen Hash-Check durchführt und die ISOs nach Viren durchsucht!

Daniel Melanchthon beschreibt in seinem Blog, wie man die Hashwerte mit dem Tool “File Checksum Integrity Verifier” miteinander vergleichen kann. Leider handelt es sich bei dem Microsoft-Tool um ein Befehlszeilenprogramm. Ich persönlich empfehle das hier schon einmal vorgestellte Tool “Hash Tab“, dass sich direkt als Tab in die Eigenschaften-Ansicht jeglicher Datei einbringt.

Nach der Verifizierung sollte man sich direkt den schon jetzt veröffentlichten MP3-Patch bei WinFuture herunterladen. Wenn’s dumm läuft, werden nämlich sonst alle MP3s auf der Festplatte um einige Sekunden gekürzt. Also nach der Installation von Windows direkt den Patch installieren!

Generell bietet WinFuture über seinen Windows-7-Special-Bereich ziemlich viele Informationen, HowTo’s, Treiber, Downloads und Tipps zum Thema an. Sollte man auf jeden Fall mal rein schauen und sich durchklicken.

Ich selbst hab mir Windows 7 mal in einer VM installiert und muss sagen, dass es mir bisher recht gut gefällt. Es laufen zwar noch nicht alle Programme so, wie ich es gerne hätte (Spybot z.B.) und der Windows Explorer schmiert sehr selten mal ab, aber sonst ist es recht schick. Von der Optik her wie Vista. Nur ohne Sidebar (schonmal sehr gut!) und die Taskleiste hat sich eindeutig vom Funktionsumfang her verbessert!

Bin gespannt auf die Final!

Kostenlose Bücher von Galileo Press, O’Reilly und mehr

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Das Thema Weiterbildung wird ja gerade in der heutigen Zeit immer größer geschrieben und auf das lebenslange Lernen wird man in der Schule schon vorbereitet. Es wird dort zumindest mal erwähnt. Wer sich in Beruf, Karriere oder einfach nur so aus Eigeninteresse (ja, sowas soll es auch geben!) gerade im IT-Bereich weiterentwickeln will, der war in der Vergangenheit immer auf kostspielige Literatur angewiesen. Sicher, es gibt die eine oder andere Website, die ebenfalls gute Informationen und Wissen vermittelt oder auch Tutorials, mit Hilfe derer man sich a la Learning-by-Doing fortbilden kann, aber das Buch in der Hand oder einschlägige Literatur ist meistens der bessere Weg. Es geht zwar nichts über eine Weiterbildungsmaßnahme mit Dozent und Unterricht, das würde jedoch bei den meisten sicherlich den finanziellen Rahmen sprengen.

Wem jetzt auch noch die Bücher oder Lern-DVDs (wie z.B. die Video2Brain-Reihe, die ich ebenfalls sehr empfehlen kann) zu teuer sind – diese schlagen im Schnitt ja auch mit ca. 50 Euro zu buche – findet gerade bei den großen Verlagen wie Galileo Press oder O’Reilly komplette Werke als kostenlose E-Books zum Download. Ist jetzt zwar meiner Meinung nach nicht genauso gut, wie ein Buch zum anfassen, reinkritzeln oder nachschlagen, aber es erfüllt sicherlich seinen Zweck. Bei den E-Books fehlt natürlich auch die CD/DVD, die meist bei den umfangreicheren Büchern beiliegt. Jedoch lassen sich die meisten Tools und Anwendungen kostenlos auf anderen Seiten im Internet herunterladen, da die Verlage meist Open-Source-Produkte einsetzen.

Das Angebot gerade von Galileo Press war mir schon länger bekannt. Allerdings musste ich vor einiger Zeit erst wieder daran erinnert werden, als ich im Buchhaus W. ein Exemplar zum Thema Java-Programmierung gesucht habe. Konnte mich nicht zwischen dem von Galileo und Addison-Wesley entscheiden. Erst ein Kunde machte mich auf das Galileo-Press-Angebot “openbooks” aufmerksam. Demnach viel die entscheidung auf das Werk von Addison-Wesley. Die beistehende Verkäuferin war allerdings gar nicht so begeistert über den Tipp. War danach auch etwas eingeschnappt und Hilfe konnte man auch nicht mehr von ihr erwarten. Schade eigentlich, da ich ja trotzdem ein Buch gekauft hab.

Hier dann mal für alle Schüler, Studenten und sonstige Sparfüchse die Links zu den kostenlosen E-Book-Seiten.

Galileo Computing – Richtig viele Bücher (auf deutsch) zu Themen wie Programmierung, Netzwerke und Betriebssysteme

Galileo Design – Nicht ganz so viele Bücher zu Fotografie, ActionScript, PhotoShop und Dreamweaver

O’Reilly OpenBooks – Deutsches hauptsächlich zum Linux-Bereich

Computer-Literatur onlinelesen – Sammelsurium zu den unterschiedlichsten Gebieten. Manche Sachen sind nicht schlecht.

Auch sei nochmal auf meinen Artikel zum Thema Cheat-Sheets hingewiesen. Diese kleinen Übersichten zu häufig benötigten Funktionen in allen möglichen Gebieten sind echt nicht zu vernachlässigen.

Windows Vista und die Energieoptionen

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Immer mehr fällt mir auf, dass es Microsofts Windows Vista einem nicht unbedingt einfach machen möchte. Gerade im Bereich der einfachen Handhabung und dem schnellen Erreichen von Konfigurationsmöglichkeiten.

Sitzt man eine Zeit lang vor dem Rechner oder verlässt nur kurz sein digitales Domizil, möchte man evtl. nicht, dass der Monitor aus geht oder der PC in den Ruhezustand wechselt. Solche Einstellungen lassen sich noch bequem über die Systemsteuerung -> Energieoptionen einstellen. Dort kann man sich entweder ein schon vorhandenes Profil auswählen oder man erstellt sich ein eigenes. Will man es sich nun einfach machen und wählt das Profil “Höchstleistung” aus, stellt man leider irgendwann fest, dass wenn man nicht gerade viel arbeitet, sondern nur im Internet surft oder Solitär spielt, ungenutzte Festplatten im Rechner anhalten. Wird dann bspw. der Windows-Explorer geöffnet, laufen die Platten wieder an. Wer sich darüber wundert, vor allem wegen der Einstellung des Hochleistungs-Profils, wundert sich nicht zu unrecht.

Microsoft stellt bei diesem Profil alles auf die Stufe Höchstleistung, nur das deaktivieren der Festplatten wurde auf 20 Minuten belassen. Verstehe das, wer will. Zum Glück kann man diesen “Fehler” jedoch beheben.

Man folge in die Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen ändern (vom aktuell genutzten Profil am besten) -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern -> Festplatte -> Festplatte ausschalten nach -> Einstellung: Nie (Pfeil nach unten anklicken) -> OK. Um diese Einstellung jetzt zu speichern muss man im Fenster “Energiesparplaneinstellungen ändern” einen der Werte bei “Bildschirm ausschalten:” oder “Energiesparmodus nach:” verändern und dann auf die alte Einstellung wieder zurücksetzten. Somit ist der Button “Änderungen speichern” nicht mehr ausgegraut und lässt sich anklicken. Erst jetzt sind die gemachten Einstellungen gesichert und funktionieren auch.

Im Dialog der erweiterten Energieoptionen kann man sich auch den Herunterfahren-Button im Startmenü konfigurieren. Die Optionen findet man unter “Netzschalter und Laptopdeckel” -> “Netzschalter im Startmenü”. Standard ist hier “Energie sparen”, was den Rechner in den StandBy-Modus versetzt. Wer das nicht will wählt sich hier einfach “Herunterfahren” aus und der PC schaltet sich wie gewohnt komplett aus.

Windows Vista und der Telnet-Client

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Aus unerfindlichen Gründen (wie es bei Vista irgendwie einige gibt) wird der Telnet-Client standardmäßig nicht mehr mit installiert. Wer jetzt genau diesen und keine Alternative nutzen will, muss ihn sich nachinstallieren. Dazu startet man die Systemsteuerung -> Programme und Funktionen -> Windows-Funktionen ein- oder ausschalten -> Telnet-Client aktivieren -> OK.

Danach ist der Windows-eigenen Telnet-Client auch schon direkt einsatzbereit.

Als gute und kostenlose Alternative sei hier jedoch noch der Telnet- und SSH-Client PuTTY erwähnt. Dieses Programm gehört bei ambitionieren Nutzern und Administratoren zum absoluten muss, da es komfortabel mehrere Sitzungen zulässt, die einfach und schnell konfiguriert und gespeichert werden können.