Linux

Kostenlose Bücher von Galileo Press, O’Reilly und mehr

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Das Thema Weiterbildung wird ja gerade in der heutigen Zeit immer größer geschrieben und auf das lebenslange Lernen wird man in der Schule schon vorbereitet. Es wird dort zumindest mal erwähnt. Wer sich in Beruf, Karriere oder einfach nur so aus Eigeninteresse (ja, sowas soll es auch geben!) gerade im IT-Bereich weiterentwickeln will, der war in der Vergangenheit immer auf kostspielige Literatur angewiesen. Sicher, es gibt die eine oder andere Website, die ebenfalls gute Informationen und Wissen vermittelt oder auch Tutorials, mit Hilfe derer man sich a la Learning-by-Doing fortbilden kann, aber das Buch in der Hand oder einschlägige Literatur ist meistens der bessere Weg. Es geht zwar nichts über eine Weiterbildungsmaßnahme mit Dozent und Unterricht, das würde jedoch bei den meisten sicherlich den finanziellen Rahmen sprengen.

Wem jetzt auch noch die Bücher oder Lern-DVDs (wie z.B. die Video2Brain-Reihe, die ich ebenfalls sehr empfehlen kann) zu teuer sind – diese schlagen im Schnitt ja auch mit ca. 50 Euro zu buche – findet gerade bei den großen Verlagen wie Galileo Press oder O’Reilly komplette Werke als kostenlose E-Books zum Download. Ist jetzt zwar meiner Meinung nach nicht genauso gut, wie ein Buch zum anfassen, reinkritzeln oder nachschlagen, aber es erfüllt sicherlich seinen Zweck. Bei den E-Books fehlt natürlich auch die CD/DVD, die meist bei den umfangreicheren Büchern beiliegt. Jedoch lassen sich die meisten Tools und Anwendungen kostenlos auf anderen Seiten im Internet herunterladen, da die Verlage meist Open-Source-Produkte einsetzen.

Das Angebot gerade von Galileo Press war mir schon länger bekannt. Allerdings musste ich vor einiger Zeit erst wieder daran erinnert werden, als ich im Buchhaus W. ein Exemplar zum Thema Java-Programmierung gesucht habe. Konnte mich nicht zwischen dem von Galileo und Addison-Wesley entscheiden. Erst ein Kunde machte mich auf das Galileo-Press-Angebot “openbooks” aufmerksam. Demnach viel die entscheidung auf das Werk von Addison-Wesley. Die beistehende Verkäuferin war allerdings gar nicht so begeistert über den Tipp. War danach auch etwas eingeschnappt und Hilfe konnte man auch nicht mehr von ihr erwarten. Schade eigentlich, da ich ja trotzdem ein Buch gekauft hab.

Hier dann mal für alle Schüler, Studenten und sonstige Sparfüchse die Links zu den kostenlosen E-Book-Seiten.

Galileo Computing – Richtig viele Bücher (auf deutsch) zu Themen wie Programmierung, Netzwerke und Betriebssysteme

Galileo Design – Nicht ganz so viele Bücher zu Fotografie, ActionScript, PhotoShop und Dreamweaver

O’Reilly OpenBooks – Deutsches hauptsächlich zum Linux-Bereich

Computer-Literatur onlinelesen – Sammelsurium zu den unterschiedlichsten Gebieten. Manche Sachen sind nicht schlecht.

Auch sei nochmal auf meinen Artikel zum Thema Cheat-Sheets hingewiesen. Diese kleinen Übersichten zu häufig benötigten Funktionen in allen möglichen Gebieten sind echt nicht zu vernachlässigen.

KDE: Autostart von sh-Scripten

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KDE LogoNach langer suche im Internet habe ich endlich eine Lösung gefunden, wie ich beim KDE-Start automatisch ein Shell-Script (*.sh) starten lassen kann. Empfohlen wird normalerweise das einfach Anlegen einer Verknüpfung des zu startenden Programms oder Scripts. Bei Programmen wie z.B. Firefox oder Amarok funktioniert sowas auch. Nur bei Shell-Scripten kann es dazu kommen, dass die KDE diese nicht startet. Zumindest nicht über die Verknüpfung.

Die Lösung des Problems liegt in den Desktop-Dateien der KDE. Leider kann man diese wohl mit Hilfe des Dolphin-Dateimanagers nicht automatisch und einfach erstellen bzw. anlegen. Der Konqueror macht dies allerdings ohne Probleme. Man startet diesen also einfach und begibt sich in den Ordner “/home/Benutzer/.kde/Autostart”. Um diesen zu finden muss man sich auch unter Ansicht die versteckten Dateien anzeigen lassen, da alle mit einem . gekennzeichneten Ordner und Dateien versteckt sind. Im Autostart-Ordner mit der rechten Maustaste das Kontext-Menü öffnen und auf “Neu erstellen” -> “Verknüpfung mit Adresse (URL)” anklicken. Hier gibt man einen beliebigen Dateinamen ein und unter Adresse kommt der Pfad sowie die sh-Datei. Groß- und Kleinschreibung nicht vergessen. Beim klick auf OK wird eine “Dateiname.desktop”-Datei erstellt. Diese wird nun bei jedem KDE-Start automatisch ausgeführt.

Natürlich kann man ein Script auch ganz normal im Autostart-Ordner mit einem Texteditor erstellen. Das funktioniert ebenfalls ohne Probleme, sofern man die gewünschte Shell in der ersten Textzeile angibt.

Kaffeine hat Start-Probleme

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Kaffeine LogoAb und zu kann es vorkommen, dass Kaffeine entweder von anfang an nicht richtig funktioniert, oder aber durch ein Update seinen Dienst verweigert. Meistens lässt sich der Mediaplayer noch ganz normal oder zumindest mit root-Rechten starten. Beim starten über einen direkten Datei-Aufruf, bspw. eine MPEG- oder AVI-Datei, beendet sich das Programm direkt nach dem start wieder. Das ganze komplett ohne Fehlermeldung.

Abhilfe konnte hier das nach-installieren des Pakets “libxine1-plugins“. Danach lief Kaffeine wieder einwandfrei. Es kann aber auch mögllich sein, dass einige Kaffeine-Prozesse unsichtbar im Hintergrund laufen. Hier hilft ein Blick in die Prozess-Liste. Am einfachsten im Terminal bzw. der Konsole “ps -A | grep kaffeine” eingeben. Bekommt man hier nichts angezeigt ist alles in Ordnung. Ansonsten killt man einfach die noch laufenden Tasks mit “kill -9 kaffeine”.

WordPress 2.5 Upgrade

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WordPress LogoNachdem jetzt die neue Version 2.5 von WordPress erschienen ist, hab ich meine Version 2.3.3 mal durch ein Upgrade geschickt. Also erstmal Backup der Datenbanken gemacht und das Daten-Backup von WordPress aktualisiert. Man will ja schließlich im Notfall nix verlieren. Danach die aktuelleren Dateien einfach hochgeladen und überschrieben. Nach einem Aufruf von www.deinblog.de/wp-admin/upgrade.php sollte das Blog dann auch schon wieder laufen.

Sollte, nur leider gab’s da ein Problem in der Datei wp-blog-header.php. Hier hat sich in Zeile 11 ein kleiner Fehler eingeschlichen. Nach dem Befehl “wp_die” standen bei mir zwei ((. Eines sollte allerdings genügen. Sprich, der Befehl sollte heißen “wp_die(“blabla…”.

Geändert hat sich das komplette Design des Backends. Meiner Meinung nach ist es um einiges übersichtlicher geworden und sieht auch irgendwie eleganter aus.

Bei Golem.de gibt es natürlich einen, leider nicht all zu langen, Artikel darüber. Hier werden auch einige Änderungen angesprochen.

Hilfe zum Linux-Distributions-Vergleich

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Linux LogoIch versuche einfach mal, jedem, der sich für das Thema Linux interessiert und noch als Einsteiger unterwegs ist, eine kleine Hilfe an die Hand zu geben. Für jeden, der Linux vom ersten Tag an nutzen will bzw. möchte oder auch Umsteigen will, sei es von Windows, OS X oder einer schon vorhandenen Linux-Distribution stellt sich vielleicht die Frage, welche er denn nun verwenden soll. Sicher, man könnte sagen, einfach mal durch probieren. Und was einem am ehesten zu sagt, behält man. Gestaltet sich meiner Ansicht nach allerdings etwas schwierig. Vor allem, wenn man sich die Liste von verfügbaren Distributionen anschaut. Wenn man sich nur auf die deutschen Exemplare beschränkt sind es trotzdem noch um die 20 verschiedene. Im Groben kann man von vornherein schon festlegen, für was das System eigentlich herhalten soll.

Um eben solche Fragen bzw. Kriterien einfach zu beantworten und festzulegen bietet z.B. zegenie studios den “Linux Distribution Chooser” an.

Wer sich allerdings einen kleinen Überblick über relativ verbreitete Betriebssysteme und deren Unterschiede verschaffen will, ist bei der Wikipedia gut bedient.

Die wohl ausführlichste Auflistung aller bekannten Linux-Systeme bietet Distrowatch. Hier findet man so ziemlich jedes Linux, dass je entwickelt wurde. Auch gibt es hier eine Top-Ten-Liste und die Möglichkeit, viele Distributionen als CD oder USB-Stick zu beziehen.

Hier noch ein Video-Link zum Chaos Computer Club Ulm. Ein recht witziger Vergleich namens “Distro-Bashing” :)

Nicht vergessen darf man natürlich die ganzen Zeitschriften, die auch online ihre Vergleiche zur Verfügung stellen. Hier mangelt es meiner Meinung nach oft an Aktualität der Tests. Ich erstelle hier mit Absicht keine Links zu Magazinen. Über Google o.ä. sind diese schließlich relativ einfach zu finden.

Na dann viel Spaß beim Vergleichen! Und trotzdem das Ausprobieren nicht vergessen… dafür gibt’s ja z.B. Virtuelle Umgebungen ;)