Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Google Wave Einladungen zu vergeben

Freitag, 27. November 2009

google-wave-logoNachdem ich mir die Tage eine Google Wave-Einladung ergattern konnte und mich direkt angemeldet habe, kann ich jetzt ebenfalls noch ein paar Einladungen vergeben.

Zur Zeit bin ich noch etwas am testen… So ganz versteh ich den Sinn und Zweck hinter dem Projekt noch nicht, aber ich werd mich mal durch die Erklärungs- und Vorstellungs-Videos sehen. Vielleicht geht mir dann irgendwann ein Licht auf, wieso Google Wave DAS Ding schlechthin sein soll. Werd euch hier drüber informieren ;)

Also wie gesagt, wer gerne eine Einladung hätte und schon einen Google-Account besitzt, einfach per Kommentar melden. 8 Einladungen gibt’s insgesamt. Noch 7 sind übrig!

Firefox-History ohne Firefox auslesen

Mittwoch, 04. November 2009

Mozilla hat sich bei der Entwicklung des Firefox dazu entschieden, jegliche beim Surfen anfallenden Daten in SQLite-Dateien abzuspeichen. SQLite ist eine abgespeckte Datenbank-Variante, die sich generell für solche “kleinen” Funktionen sehr gut eignet. Das Problem ist allerdings, dass sich die entsprechenden Daten somit nur innerhalb von Firefox aufrufen und auslesen lassen. Eine andere Möglichkeit bietet das OpenSource-Programm “SQLite Database Browser“. Hiermit können SQLite-Datenbank-Dateien geöffnet und durchforstet werden.

Um jetzt die Surf-History von Firefox durchsuchen zu können benötigt man erstmal die entsprechende Datenbank-Datei. Bei Firefox 3.x heißt diese “places.sqlite” und liegt im Ordner “C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\<Profil-Ordner>“.

Anschließend lässt sich diese Datei mit dem SQLite Database Browser öffnen und man erhält folgendes Bild:

sqlite

Die History findet man dann unter dem Tab “Browse Data” und unter dem Drop-Down-Eintrag “moz_places“.

DNS-Server in der FritzBox ändern

Freitag, 12. Juni 2009

fb_dnsNicht zuletzt auf Grund von diversen Gesetzesentwürfen unserer Regierung und der dahingehenden Lobby-Arbeit einiger Unternehmen habe ich aus Test- und Versuchsgründen die DNS-Einträge einer FritzBox 7170 geändert. Hier mal eine kleine Anleitung.

Zuerst benötigt man einen Telnet-Zugang zu seiner Box. Das erreicht man entweder über die Eingabe von #96*7* am Telefon, falls das an der FritzBox hängt. Alternativ installiert man ein etwas angepasstes Image. Eine Anleitung habe ich hier schonmal verfasst.

Man baut also über die Eingabeaufforderung (z.B. per Start -> Ausführen -> cmd) mit dem Befehl “telnet fritz.box” und dem optionalen eingeben eines Kennworts eine Verbindung zur Box auf. Alternativ zu “fritz.box” kann man natürlich auch die IP-Adresse nehmen.

Dann wechselt man in folgendes Verzeichnis “cd /var/flash“. Gibt man jetzt “ls” ein, sollte man die Datei ar7.cfg sehen.

Die BusyBox, die auf der FB laufende Linux-Distribution, bringt einen speziellen Texteditor namens nvi mit. Sollte bei jeder Distribution genauso wie der berüchtigte Editor vi dabei sein. Damit öffnet man nun die eben genannte Config-Datei mit dem Befehl “nvi ar7.cfg“.

Mit der Eingabe von “/” startet man den Suchmodus. Entgegen einiger anderer Anleitungen im Internet habe ich folgendes Suchmuster verwendet “/dns“. Danach bedeutet die pure Eingabe von “/“, das letzte Suchmuster soll weitergesucht werden.

Man hangelt sich jetzt vor bis zu den Einträgen “dns1” und “dns2” im Block “dsliface“. Mit der Eingabe von “i” startet man den Insert-Modus, also den Bearbeiten-Modus. Sollte hinter dns1= bzw. dns2= etwas stehen, muss dieses gelöscht werden. Anschließend trägt man hier eine andere IP-Adresse eines freien DNS-Servers ein. Eine gute Liste findet sich bei F!XMBR. Die dort zu findende Anleitung von Chris zum gleichen Thema war mir zudem eine große Hilfe.

Mit der Taste “ESC” verlässt man den Bearbeiten-Modus.

Anschließend sucht man weiter bis zum Eintrag “overwrite_dns1” bzw. “overwrite_dns2” im Block “targets“. Auch hier werden die selben IPs eingetragen. Das gleiche beim direkt darauf folgenden “overwrite_dns“-Fund.

Insgesamt sind es sechs Stellen in der Config, die geändert werden müssen.

  • dns1
  • dns2
  • overwrite_dns1
  • overwrite_dns2
  • overwrite_dns1
  • overwrite_dns2

Ist man mit den Änderungen fertig speichert man mit “:w” die Datei wieder ab und mit “:q” verlässt man den Editor.

Nach dem Motto “Reboot tut gut” startet man die Box mit “reboot” jetzt einfach neu und sollte nun per FritzBox per DHCP mit dem neuen DNS versorgt werden.

Natürlich hätte man die entsprechenden Adressen der DNS-Server direkt unter Windows, Linux oder MacOS eingeben können. Hat man jedoch mehrere Rechner zu Hause oder arbeitet mit mehreren Betriebssystemen und VMs, ist die Änderung in der FB die elegantere Lösung.

Ob diese Anpassung in Zukunft jedoch genügt bleibt laut aktuellen Berichten abzuwarten. So sind Szenarien denkbar, die den für DNS zuständigen Port 53 direkt umleiten und somit keinen anderen DNS-Server zugänglich machen, als den vom Provider. Mal abwarten, was die Zukunft so bringt.

Guido’s Blog zur IT-Sicherheit hat Geburtstag

Freitag, 12. Juni 2009

it-citySeit einiger Zeit verfolge ich ganz gerne die Beiträge von Guido in seinem Blog zur IT-Sicherheit. Hier finden sich in relativ kurzen Abständen recht interessante Artikel zu den Themen IT-Sicherheit, IT-Recht, Datenschutz und Compliance. Ich persönlich finde seinen Schreibstil sehr gut und flüssig, was das lesen der z.T. recht langen und komplexen Inhalte sehr einfach macht und auch nie langweilig werden lässt.

Seine 12 Gebote der sicheren Computernutzung sollte jeder von uns schon lange kennen. Falls nicht, wird es Zeit, sie am besten auswendig zu lernen. Und den dort erwähnten BSI-Newsletter sollte man, falls noch nicht geschehen, ebenfalls gleich abbonieren. Sehr informativ!

Um jetzt auf den Geburtstag zurück zu kommen, am 15.06.08 wurde dort der erste Eintrag vorgenommen.

Ich hoffe mal, Guido vergeht auch im nächsten Jahr nicht die Lust am Schreiben. Ausserdem denke ich, dass es in nächster Zeit sicherlich immer mehr aufsehen erregende Nachrichten gibt, die es gilt, zu kommunizieren.

Gratis Domain-Weltkarte von United Domains

Mittwoch, 18. März 2009

weltkartePer Newsletter von United Domains, einem relativ großen und professionellen Domain-Provider, habe ich gerade erfahren, dass es mal wieder eine Domain-Weltkarte im Wert von 29 Euro gratis zu ergattern gilt.

Vor einiger Zeit habe ich schonmal eine solche Karte als Beigabe einer Zeitschrift bekommen. Von daher kann ich sagen, dass die Größe und Qualität richtig gut sind, um das ganze im Büro an die Wand zu hängen. Bei mir zumindest zieht es die Blicke der Kollegen jedesmal auf die Karte. Vor allem das herausfinden von diversen Ländern zu den Top-Level-Domains ist immer wieder interessant. Auch, was die Kollegen damit in Verbindung setzen… ich sage nur .cc oder .to.

Wer also eine solche Karte haben möchte braucht dieses mal einfach nur einen Blog-Artikel über die Aktion verfassen und United Domains eine E-Mail inkl. Link zukommen lassen. Die Post-Anschrift wäre natürlich auch nicht ganz verkehrt. Irgendwohin muss die Karte ja geliefert werden.

Ich bin mittlerweile ein großer Fan von dieser Karte. Sie wertet das triste Büro auf jeden Fall um einiges auf. Ideal also für jeden Admin-Arbeitsplatz!

UMTS-Verbindung per DFÜ unter Vista

Mittwoch, 11. März 2009

network_wirelessUnter Windows Vista ist es nicht mehr ganz so einfach, eine DFÜ-Verbindung einzurichten. Diese wird in der Regel nur bei Modem-Verbindungen benötigt. So eben auch, wenn man sein Handy oder das im Laptop verbaute Modem bzw. WWAN-Modem nutzen möchte.

Schwierig wird die Verbindungseinrichtung bei der Eingabe des notwendigen APN, der wichtig für die Kostenabrechnung ist und natürlich den Einwahlpunkt für das Modem definiert. Hier also ein kurzes HowTo, wie man unter Vista sein UMTS-Handy als Modem für’s Internet nutzen kann.

Im ersten Schritt sollte man sein Handy mit dem Laptop verbinden. Entweder per USB-Kabel oder aber, nicht unbedingt empfohlen, per Bluetooth. Die Treiber sollten insofern installiert sein, dass das Handy als Modem erkannt wird.

In der Systemsteuerung (klassische Ansicht) hangelt man sich zum Punkt “Telefon- und Modemoptionen”. Gibt man unter Start -> im “Suche starten”-Feld einfach nur “Modem” ein, kommt man gleich zum richtigen Eintrag.

sys_modem

Falls man in dieser Ansicht noch nie etwas eingestellt hat, muss man bei Ortskennzahl einfach nur eine 0 eingeben. Der Rest passt so.

Man hangelt sich weiter zum Reiter “Modems”. Hier sollte dann das Handy als Modem zu finden sein. Per Doppelklick kommt man in die Einstellungen, wo man auf den Reiter “Erweitert” klickt.

Unter “Weitere Einstellungen” -> “Weitere Initialisierungsbefehle” gibt man nun folgendes AT-Kommando ein:

+cgdcont=1,”IP”,”surfo2″

In meinem Fall wäre der APN “surfo2″, da ich einen Internet-Pack-Tarif bei O2 besitze.

Die restlichen Einstellungen passen soweit alle und die Fenster können durch “OK” geschlossen werden.

Der zweite Part besteht aus dem eigentlichen Einrichten einer DFÜ-Wählverbindung. Diese richtet man einfach über die Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> links unter “Aufgaben” -> “Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten” -> “Wählverbindung einrichten” und “Weiter” ein.

Wählverbindung

Die häufigste Einwählrufnummer ist die *99#. Benutzername und Kennwort, sowie alle Checkbox-Felder werden einfach leer gelassen. Nur bei “Verbindungsname” kann man sich einen netten Namen für seine DFÜ-Verbindung einfallen lassen.

Ein abschließender Klick auf “Verbinden” sollte Gewissheit darüber verschaffen, ob alle Einstellungen korrekt waren und eine Internet-Verbindung hergestellt werden kann.

War die Verbindung erfolgreich kann diese über Start -> “Verbindung herstellen” unter “Wählverbindung” und dem eingetragenen Verbindungsnamen wieder gefunden werden. Durch einen Rechtsklick lassen sicher hier auch gleich noch die Eigenschaften einsehen und die Konfiguration nachträglich bearbeiten.

Wer nicht weiß, wie sein APN heißt, kann einmal bei TelTarif nachsehen oder direkt bei seinem Handy-Provider. Auch hilft meistens ein Blick in die Handy-Einstellungen, da hier oftmals vom Provider schon der richtige APN eingetragen wurde.

Heutzutage ist es relativ egal, ob man mit dem Handy direkt online geht oder das Handy als Modem am Laptop nutzt. Auch ist es heute immer öfter möglich, einfach die SIM-Karte aus dem Handy in den Laptop zu stecken und das darin vorhandene WWAN-Modem zu nutzen. Man sollte jedoch gut aufpassen, wenn man keine echte UMTS-Flatrate besitzt. Gerade bei Volumen- oder Zeitbasierten Tarifen besteht große Gefahr. Gerade wenn z.B. Windows oder ein anderes Programm anfängt, Updates und Patches herunterzuladen. Oder man sich den Genuß von hochauflösenden YouTube-Videos gönnt. Hier werden schnell einige MByte an Daten per UMTS übertragen und jedes MB außerhalb des Volumentarifs kostet richtig viel Geld!

Hier also noch ein paar Tipps von mir:

  • intelligentes Surfen -> keine YouTube-Seiten besuchen o.ä. mit hohem Datenaufkommen
  • bei Firefox das Addon “ImgLikeOpera” nutzen -> hiermit lassen sich die Grafiken auf Websiten aus dem Cache laden, was keinen Traffic verursacht
  • Netzwerk-Monitor wie z.B. den T-Online DSL-Manager (kostenlos) nutzen, um den monatlichen Traffic zu protokollieren. Einige Handy-Provider bieten das leider nicht an. So z.B. O2.
  • benutzen einer Firewall, wie z.B. die Comodo-Firewall oder Zone-Alarm. Hier am besten ein eigenes Profil für die Handy-Nutzung anlegen, bei dem nur die Browser eine Zugangserlaubnis zum Internet bekommen, um Updates o.ä. von anderen Programmen auf die schnelle zu blockieren.
  • aktuellen Anti-Viren-Scanner nutzen. Besser noch eine Internet-Security-Suite.

Neues Firefox-Addon “AutoPager”

Donnerstag, 08. Januar 2009

Firefox AddonIst ja schon recht selten, dass ich mir meinen liebgewonnenen Firefox mit Addon-Balast belade. Bei dem Addon “AutoPager” konnte ich allerdings wirklich nicht anders, als es einfach zu adden! Es fällt im normalen Betrieb erstmal gar nicht auf, bis man auch eine vom AutoPager unterstützte Website surft. Als recht gutes Beispiel sei hier z.B. die Google Bildersuche genannt. Jeder kennt wohl die 3-reihige Bilder-Ansicht, die sich ausschließlich über den Google-Button fortsetzen lässt. Relativ nervig, wie ich finde. Bei der normalen Web-Suche kann man zumindest seine Trefferliste auf 100 erweitern. Überflüssig macht das ganze das vorgestellte Addon. Hier wird im Grunde die nächste Seite geladen und unterhalb der aktuellen Ansicht angefügt. Ist jetzt vielleicht etwas konfus erklärt. Aber im Grunde hat man so keine 100 Web-Treffer mehr auf einer Seite, sondern im Extremfall alle. Auch bei der Bildersuche sieht man nicht nur drei Reihen, sondern eben alle. Je nachdem, wie weit man nach unten scrollt.

Das Addon funktioniert über das gezielte eingreifen in das DOM und lässt sich relativ einfach per XPath- oder RegEx-Regeln manipulieren. Ein Seiten-Assistent hilft auch dabei, neue und noch unbekannte Seiten “anzupassen” und die Regeln zu veröffentlichen. Hier gibt man im Grunde nur den “Weiter”-Link an und den Content-Bereich. Danach sollte ein Test das erhoffte Ergebnis zeigen. Manchmal sind jedoch noch kleinere Nacharbeiten gefordert.

Schade ist, dass man sich zum Veröffentlichen eigener Regeln auf der Addon-Website “teesoft.info” anmelden muss. Das einpflegen von neuen Site-Regeln geht dafür allerdings recht schnell von statten, so dass man meist nach einigen Stunden und einer Aktualisierung des Addons seine generierten Regeln im offiziellen Regel-Stamm wieder findet.

Weitere Beispiele für die Nutzbarkeit sind die Foren von Studi- oder MeinVZ. Hier spart man sich den Klick auf den Link zur nächste Seite, da diese schließlich einfach an das Seitenende angehängt wird. Oder Seiten wie Flickr bzw. DeviantArt. Hier werden jetzt alle Bilder einfach untereinander weg angezeigt.

AutoPager

Etwas Problematisch ist jedoch die Nutzung von Links und dem Zurück-Button. Klickt man auf einen Link, der unterhalb des Official-Content angezeigt wurde, kann es sein, dass man beim klicken den Zurück-Button nicht wieder an die stelle des zuvor genutzten Links springt. Schließlich muss beim erneuten Laden der vorherigen Website auch der angehängte Content erst neu geladen werden. Manchmal etwas störend, aber man kann die Links ja auch in einem neuen Tab öffnen lassen ;)

Ich hoffe mal, ich konnte das Addon “AutoPager” etwas schmackhaft machen. Ich selbst erstelle hier immer mal wieder Regeln für noch nicht unterstützte Websites. Wer also etwas Hilfe benötigt oder gerne eine Seite mit eingepflegt hätte und nicht im offiziellen Forum darum bitten möchte, der kann das natürlich hier tun.

Online-WYSIWYG Editor für die eigene Website

Dienstag, 06. Januar 2009

writerSobald man damit anfängt, etwas größere und umfangreichere Website-Projekte anzunehmen, kommt es immer häufiger vor, dass man dem Nutzer bzw. Auftraggeber selbst mehr Freiheiten in Sachen Content geben sollte. D.h., dass mittlerweile so ziemlich jeder “Chef” meist kleinere, aber auch größere Änderungen innerhalb seiner Homepage selbst vornehmen möchte. Hat man beim erstellen des Projekts auf ein CMS wie Typo3 oder Joomla gesetzt, ist diese “Freiheit” schon mit inbegriffen. Sollte man sich jedoch dazu entschlossen haben, die Seiten im alleingang zu coden, stehen einem erstmal nur die Standard-HTML-Möglichkeiten in Form von Textareas zur Verfügung. Nicht gerade Benutzerfreundlich, wenn man seinem Kunden auch gleich noch eine Liste mit HTML-Tags inkl. Erklärung und einer mehr oder weniger kleinen Einweisung begegnen muss.

Einfacher ist es da, einen Online-Editor nach dem WYSIWYG-Prinzip in die Seite einzubauen. Ein solcher Editor bietet vom Look&Feel her einen ähnlich großen Umfang wie eine normale Textverarbeitungssoftware a la Microsoft Word oder OpenOffice.

Auf der Suche nach einem geeigneten Editor, der sich einerseits leicht integrieren lässt und andererseits gut anpassbar und vor allem benutzerfreundlich ist, bin ich auf zwei schöne Vertreter gestoßen.

Zuerst möchte ich TinyMCE nennen. Dieser wurde mir von einem anderen Webdeveloper empfohlen. Nachteilig fand ich hier jedoch die fehlende Unterstützung von einem Datei- und Bilder-Upload, sowie -Management. Diesen Nachteil kann man jedoch gegen den Einkauf von einem bzw. zwei Plugins ausmerzen.

TinyMCE

Besser und auch etwas anpassbarer fand ich da den FCKEditor. Hier ist eine Upload-Lösung schon integriert und auch die Toolbar lässt sich leicht personalisieren. Hier werden auch keine Textareas mehr benötigt. Man bindet nur noch eine JavaScript-Klasse in die Seite mit ein. Nachteilig natürlich für jene, die JavaScript deaktiviert haben. Aber da es schließlich nur ein ausgewählter Kreis von Nutzern benötigt, ist dieser Nachteil vertretbar. Sofern dieser Nutzerkreis keine Probleme mit JavaScript hat, versteht sich.

FCKEditor

Zwei vielleicht interessante Seiten zu dem Thema habe ich natürlich auch wieder im Angebot.

Zum einen eine Gegenüberstellung mit dem Titel “FCKEditor vs. TinyMCE” aus dem WebTecker-Blog. Hier ist die Schlussfolgerung, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, welchen Editor er einsetzen möchte.

Alternativ dazu eine ganze Liste von Online-Editoren mit Angaben zu unterstützen Browsern und ein paar Funktionen. Leider ist das ganze nicht mehr 100%ig aktuell. Die Liste wird bereitgestellt von Genii Software. Nett ist hier auch der direkte Link zu einer Demo einiger vorgestellter Editoren.

DEN ultimativen Online-Editor gibt es leider nicht. Auch ich muss zu dem Schluss kommen, dass jeder Webworker selbst testen und den für ihn am besten geeigneten Editor wählen sollte. Ich für mich bin mit dem FCKEditor sehr zufrieden.

deviantART im Firefox 3 mit AdBlock Plus

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Dieser Firefox und das AdBlock Plus-Addon. Diese Kombination scheint des öfteren mal Probleme zu machen, auf deren Lösung man leider nicht immer sofort kommt.

Im aktuellen Beispiel handelt es sich um die Website deviantART, auf der man hauptsächlich von der Community erstellte Bilder, Fotos, Tutorials, Themes und vieles mehr findet und zum Teil auch kostenlos nutzen darf.

Seit deviantART ihre Version 6 der Website-Oberfläche veröffentlicht hat, streikt der Firefox mit AdBlock-Addon beim blättern durch die Galerien. Diese entstehen z.B. entweder durch das Anzeigen von Themengruppen oder durch die Eingabe eines Suchbegriffs.

Beim klick auf den Link “Next Page” sieht man dann nur noch die kreisenden Ladegrafik und nichts geht mehr. Der Internet Explorer hat beim Testen der Site keine Probleme. Auch den Firefox kann man dazu überreden, die Seiten richtig darzustellen. Man muss einfach innerhalb des AdBlock-Addon eine Ausnahme-Filter-Regel erstellen. Diese sieht wie folgt aus:

@@|http :-/ /browse.deviantart.com/global/difi/*

UPDATE:

@@|http :-/ /browse.deviantart.com/global/difi/?*

Diese Ausnahmeregel wird benötigt, da in den beim Laden in der URL angehängte Variablen wie ad_buster oder ad_mature übergeben werden, die AdBlock Plus natürlich erstmal blockiert und somit die Website etwas lahm legt.

Google’s BETA-Stadien

Freitag, 21. November 2008

Google scheint ja irgendwie nie aus seinen BETA-Stadien der angebotenen Online-Applikationen heraus zu kommen. Was allerdings auch gar nicht mal so schlecht zu sein scheint, da sich immerhin des öfteren mal was an den Applikationen tut. So wie jetzt z.B. bei Google Mail, auch liebevoll GMail genannt. Seit ein paar Tagen kann man sich hier eines von insgesamt 31 Themes oder auch Skins aussuchen und sich GMail ein ganzes Stück weit personalisieren. Ich selbst nutze gerade das “Planets”-Theme. Die Ninjas sehen aber auch recht witzig aus. Leicht daneben und vor allem auch sehr gewöhnungsbedürftig sieht das “Terminal”-Theme aus. Erinnert etwas an die Ur-Anfänge der Computergeschichte.

Und auch beim Google Kalender gibt es eine schöne Neuerung. So kann man jetzt mit einer Scroll-Maus durch die einzelnen Monate der Monats-Ansicht scrollen. Feine Sache, da es gerade bei etwas entfernteren Terminen das lästige klicken auf die Pfeile erspart.

Man sieht also, es geht voran! Wenn die Entwicklung des Kalenders jedoch genauso schnell weitergeführt werden würde, wie bei Google Mail, würde mich das persönlich unheimlich freuen. So wäre eine vernünftige Synchronisationsmöglichkeit mit Outlook o.ä. echt klasse. Auch die Option, Termine z.B. immer am 3. Samstag im Monat aufzeigen zu lassen wäre schön. Aber leider wird hier in letzter Zeit nur am optischen Aspekt gearbeitet. Wirklich schade.

Wer sich regelmäßig über die Neuheiten und Entwicklungen von Google informieren möchte, findet im GoogleWatchBlog (natürlich auch BETA und einem Artikel zu den Themes *g*) einen ständigen Google-Begleiter.