Hardware
Günstiges und gutes Energiekosten-Messgerät
1In letzter Zeit liest und hört man in immer mehr IT-Zeitschriften und Fernseh-Sendungen, dass das Thema Strom-Verbrauch auch im Computer-Alltag angekommen ist. Die aktuelle Ausgabe 4 der Zeitschrift c’t befasst sich u.a. umfassend mit dem Thema. Wo vor einiger Zeit nur die Leistung, sprich Geschwindigkeit des Rechners zählte ist es heute die Energie-Effizienz, die immer weiter in den Mittelpunkt rückt. Schnell sind die neuen Rechner ohnehin, zumindest im Bereich der normalen Büro- oder Heimarbeit. Wer allerdings auf aktuelle Spiele oder die Video-Bearbeitung nicht verzichten will, kommt um einen höheren Energiebedarf nicht herum.
Wer jetzt wissen will, was die einzelnen Geräte zu Hause oder in der Firma an Energie verbrauchen, benötigt ein gutes Energiekosten-Messgerät. Hierbei gibt es allerdings gewaltige Unterschiede in der Qualität, sprich der Messgenauigkeit. Wer befürchtet, sich in gewaltige Unkosten zu stürzen sollte sich ruhigen Gewissens die Produkte von Voltcraft, einer Hausmarke von Conrad Electronic, anschauen. Der “Energy Check 3000” wird auch immer wieder gerne von der Zeitschrift c’t erwähnt, da es relativ genaue Messwerte liefert und das zu einem guten Preis von ca. 25 Euro. Neben der Wirkleistung in W und der Arbeit in kWh, wird zusätzlich die Verbraucher-Einschalt- sowie die Aufzeichnungsdauer angezeigt. Außerdem kann man den aktuellen Strompreis eintragen und bekommt somit die Stromkosten angezeigt.

Der große Bruder “Energy Monitor 3000” zeigt zusätzlich im 3zeiligen Display den Wirkfaktor CosPhi, den Lasttyp (induktiv oder kapazitiv) und die Netzfrequenz an. Durch die integrierte Backup-Batterie ist das Programmieren und Auslesen der gespeicherten Werte sogar im ausgeschalteten Zustand möglich. Außerdem können die Stromkosten auf eine Woche, einen Monat oder ein ganzes Jahr hochgerechnet werden. Der “Energy Monitor 3000″ wurde auch Testsieger bei der Computer-BILD. Kostet allerdings auch ca. 40 Euro.
Mir persönlich reicht der kleine “Energy Check 3000″ vollkommen aus. Wenn man sich die ganzen Geräte im Haushalt mal vornimmt und auch die Standby-Verbräuche zusammen rechnet wird man sein Ein-/Ausschalt-Verhalten sicherlich nochmal überdenken. Nur einen neuen Komplett-PC sollte man sich vielleicht doch verkneifen. Ein neues Netzteil mit besserem Wirkungsgrad reicht i.d.R. ja auch schon aus.
Arbeitsspeicher (RAM) über 4GB
0Die Preise für Arbeitsspeicher gehen seit einiger Zeit ja immer weiter in den Keller (und somit leidet auch leider die Qualität *grml*). Ich bekomme immer häufiger mit, dass sich daraufhin viele Nutzer dazu entschließen, ihre Speicherbänke mit RAM vollends zu bestücken. Da dies aber nur sehr selten einen Vorteil birgt, hier mal ein schöner und sehr interessanter Artikel von MSXFAQ.DE zu diesem Thema.
Es geht darum, wie man sein Windows-System trotz vorgegebener Schranken mit mehr als 4GB RAM bzw. erstmal mit bis zu 4GB nutzen kann. Auch, was für Vor- und Nachteile das hat/haben kann.
MSXFAQ.DE ist meiner Meinung nach eine der besseren Seiten, wenn es um Informationen zum System geht. Vor- und Nachteile werden gleichermaßen angesprochen und oft wird auch Gewarnt. So schaut auch mal der Laie etwas genauer hin.
Im Gegensatz zu solchen professionelleren Seiten halte ich persönlich mittlerweile nicht mehr wirklich viel von solchen Tuning-Seiten, die mit vielen und meist auch relativ sinnfreien Tipps und Tricks meinen, die User zu schnelleren und instabileren High-End-Rechnern bewegen zu müssen. Ich sage nicht, dass es nicht auch einige gute Tweaks gibt. Allerdings bringt jede Aktion auch eine gewisse Reaktion mit sich, die nicht immer positiv sein muss.
Also dann, viel Spaß beim schmökern
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