Manuel Bissinger

Manuel Bissinger

Zu meiner Person habe ich noch nie viel zu sagen gehabt. Jeder sollte sich eigentlich sein eigenes Bild machen. Aber zur Befriedigung vieler hier ein paar Worte zu mir. Ich bin Baujahr '82 und in Stuttgart berufstätig. Dort halte ich mich mit jeglichen Fragen zum Thema IT auf. Meist im Bereich der Nutzerbetreuung aber auch der Administration von verschiedenen Systemen. Das ganze mache ich schon eine ganze weile und ich muss sagen, es macht selbst nach vielen Jahren noch unheimlich viel Spaß. Vor allem, wenn man die zufriedenen Gesichter der Kunden sieht, wenn alle Fragen beantwortet und zu jedem Problem eine Lösung gefunden wurde.

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Posts by Manuel Bissinger

Google Wave Einladungen zu vergeben

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google-wave-logoNachdem ich mir die Tage eine Google Wave-Einladung ergattern konnte und mich direkt angemeldet habe, kann ich jetzt ebenfalls noch ein paar Einladungen vergeben.

Zur Zeit bin ich noch etwas am testen… So ganz versteh ich den Sinn und Zweck hinter dem Projekt noch nicht, aber ich werd mich mal durch die Erklärungs- und Vorstellungs-Videos sehen. Vielleicht geht mir dann irgendwann ein Licht auf, wieso Google Wave DAS Ding schlechthin sein soll. Werd euch hier drüber informieren ;)

Also wie gesagt, wer gerne eine Einladung hätte und schon einen Google-Account besitzt, einfach per Kommentar melden. 8 Einladungen gibt’s insgesamt. Noch 7 sind übrig!

Erste externe Festplatten mit USB 3.0 gesichtet

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usb3-logoSo langsam aber sicher kommt der neue Standard auch bei den Festplatten-Herstellern an. Nachdem ich ja schon über die neue USB-Schnittstelle in der Version 3.0 berichtet habe, tut sich in dem Bereich endlich mal wieder was. Diverse Motherboards und PCI-Express-Karten gibt es schon seit einer ganze Weile auf dem Markt. Einzig die passenden externen Festplatten haben bisher noch gefehlt. Aber wie der Titel schon sagt, endlich sichtet man in diversen News-Portalen [1][2] und Online-Shops [1] die evtl. bald sehr begehrte Ware.

Bisher habe ich zwei Hersteller, Freecom und Buffalo, mit aussagekräftigen Platten gefunden. Seagate scheint zumindest auf der CES sowas vorgestellt zu haben. Zu dem von Freecom angebotenen “Hard Drive XS USB 3.0″ mit 1TB Fassungsvermögen findet sich sogar schon ein Preis im Bereich von ca. 130 Euro. Dieser entspricht gängigen USB 2.0-Geräten. Einen Liefertermin kann allerdings leider noch kein Händler definitiv nennen.

So wie es aussieht, wird das um einiges schnellere USB 3.0 keine Mehrkosten bei den externen Geräten verursachen. Falls man z.Z. nach einem externen Speicher ausschau hält, diesen aber nicht zwingend und dringend benötigt, sollte man imho noch etwas warten. Nur bitte nicht vergessen, sich ein entsprechend ausgestattetes Mainboard mit USB 3.0-Unterstützung anzuschaffen. Oder eben eine zusätzliche PCI-Expresskarte. Wobei hier auf die Bus-Geschwindigkeit zu achten wäre, da sonst die volle Geschwindigkeit von USB 3.0 nicht ausgereizt wird. Und das wäre schließlich mehr als schade.

Firefox-History ohne Firefox auslesen

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Mozilla hat sich bei der Entwicklung des Firefox dazu entschieden, jegliche beim Surfen anfallenden Daten in SQLite-Dateien abzuspeichen. SQLite ist eine abgespeckte Datenbank-Variante, die sich generell für solche “kleinen” Funktionen sehr gut eignet. Das Problem ist allerdings, dass sich die entsprechenden Daten somit nur innerhalb von Firefox aufrufen und auslesen lassen. Eine andere Möglichkeit bietet das OpenSource-Programm “SQLite Database Browser“. Hiermit können SQLite-Datenbank-Dateien geöffnet und durchforstet werden.

Um jetzt die Surf-History von Firefox durchsuchen zu können benötigt man erstmal die entsprechende Datenbank-Datei. Bei Firefox 3.x heißt diese “places.sqlite” und liegt im Ordner “C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\<Profil-Ordner>“.

Anschließend lässt sich diese Datei mit dem SQLite Database Browser öffnen und man erhält folgendes Bild:

sqlite

Die History findet man dann unter dem Tab “Browse Data” und unter dem Drop-Down-Eintrag “moz_places“.

Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren

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Microsoft LogoHier der erste Punkt meiner Serie zu den in der Windows 7 Darker Edition enthaltenen Tweaks.

“Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren” (Stopped caching negative responses)

(TechNet-Artikel)

Hierbei handelt es sich um eine Optimierung des DNS-Caching von Windows. Einen Einblick in den vorhanden Cache bekommt man, wenn man in der Eingabeaufforderung “ipconfig /displaydns” eingibt. Vorab, die Liste ist extrem lang. Es werden generell alle DNS-Anfragen (z.B. die Eingabe einer URL im Browser) von Windows gecached und bei wiederholter URL-Eingabe erst im Cache nachgesehen wird, ob die IP dazu vorhanden ist.

Das hat einmal den Vorteil, dass nicht immer der DNS-Server bemüht werden muss, sondern die Website schneller erreicht wird. Auch kann es vorkommen (eher sehr selten), dass der DNS-Server ausfällt. Aber zum Glück hat man ja den Eintrag im Cache.

Der Nachteil ist jedoch, dass man, wenn zuerst der Eintrag im Cache verfolgt wird, und dieser aber nicht mehr aktuell ist, auf eine Fehlerseite geleitet wird. Der Cache wird zwar immer mal wieder aktualisiert, aber eben erst nach einer gewissen Zeit. Ein weiterer Nachteil ist, dass auch fehlerhafte Anfragen im Cache landen. Wird eine URL also nicht erreicht, landet diese als “negative response” im Cache und wird standardmäßig die nächsten 300 Sekunden dort gehalten. Ist einem vielleicht schon aufgefallen sein, wenn man versucht, nach einem Neustart des Routers diesen per URL anstatt über die IP zu erreichen.

Der Cache lässt sich allerdings einfach manuell per “ipconfig /flushdns” leeren. Das generelle Caching kann man in der Registry aber auch direkt “optimieren”. Das man in der Registry aber auch einiges dafür tun kann, dass Windows gar nicht mehr funktioniert, muss ich sicherlich nicht weiter erläutern.

Auf einigen Websites findet man folgende Werte:

Man sucht in der Registry den Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Service\Dnscache\Parameters

Hier legt man, falls noch nicht vorhanden, folgende DWORD-Einträge an und weist ihnen die beigefügten Werte zu:

  • CashHashTableBucketSize -> 1
  • CashHashTableSize -> 384 (dezimal) -> bestimmt die Zeilenanzahl der Hash-Tabelle für DNS-Einträge
  • MaxCacheEntryTtlLimit -> 172800 (dezimal) -> Zeit in Sekunden bis ein Eintrag ungültig wird
  • MaxSOACacheEntryTtlLimit -> 300 (dezimal)
  • NegativeCacheTime -> 0
  • NegativeSOACacheTime -> 0
  • NetFailureErrorPopupLimit -> 0
  • NetFailureCacheTime -> 0

Der Wert “NegativeCacheTime” hat den Standardwert 300, falls man das Negative-Caching wieder einschalten möchte.

Die restlichen 0-Werte geben an, dass die entsprechende Option deaktiviert ist.

Windows 7 Darker-Edition Tweaks

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Windows 7 LogoJeder, der sich mal etwas näher mit seinem Windows-System auseinandergesetzt hat ist sicherlich im Internet schonmal über die sog. “Darker Edition” bzw. “Dark Edition” von Windows XP gestolpert. Diese lässt sich i.d.R. über diverse P2P-Netze beziehen und ist meiner Meinung nach in mehreren Bereichen illegal. Hier teilen sich allerdings die Meinungen. Zudem kann man sich bei solchen “speziellen” Zusammenstellungen NIE sicher sein, dass sie vollkommen Viren- und Trojaner-frei sind. Ergo: Finger weg!

Die Dark Edition ist ein Gesamtpaket und beinhaltet z.B. zusätzliche Hintergrundbilder, Themes, Patches, Icons und auch (z.T. illegale) Programme und vor allem Tweaks. Für viele klingt das richtig super, da sie der Meinung sind, das System wird dadurch mehr als aufgewertet. Nicht nur optisch, sondern auch von der Performance her.

Nach meinen Erfahrungen mit solchen Tweaks, sprich “Verbesserungen”, kann das herauskitzeln von Performance leider auch oft nach hinten losgehen. Es kommt eben immer auf den PC und die Bedürfnisse bzw. Probleme des Nutzers an. Generell ist das Betriebssystem schon so ausgelegt und konfiguriert, dass es im breiten Spektrum der Masse gut funktionieren sollte. Entsprechend sollte jeder für sich selbst entscheiden, welche Verbesserungen er an seinem System vornehmen will.

Da ja auch schon die ein oder andere “PC-Fachzeitschrift” über eine solche Edition berichtet hat und ich gerade auf die “Windows 7 Darker Edition”-Beschreibung gestoßen bin, dachte ich mir, ich gehe mal den eingebauten Tweaks nach. Schließlich sollen diese ja von eingefleischten Hackern und System-Kennern stammen, wie viele denken.

Hier also eine Serie zum Thema Windows-Tweaks in der Windows 7 Darker-Edition:

  1. “Caching von negativen DNS-Anfragen deaktivieren” (Stopped caching negative responses)
  2. “Schnelleres Herunterfahren” (Faster Shutdown)

Kompatibilitäts-Liste für WordPress-Plugins

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WordPress LogoEs ist schon unglaublich, wieviel Energie und Zeit manche Menschen in diverse Web-Projekte stecken können.

Ein mehr als sinnvolles Projekt bzw. eher eine Übersicht stammt von der Firma BraveNewCode Inc., die im Bereich Webdesign und -entwicklung angesiedelt ist.

Das Unternehmen hat eine Übersicht erstellt, die über 5000 WordPress-Plugins enthält und sehr übersichtlich darstellt, unter welchen WordPress-Versionen jedes einzelne Plugin funktioniert und auch, welche sonstigen Vorraussetzungen gegeben sein müssen. So z.B. die PHP4-Kompatibilität oder ob eine Datenbank-Anbindung erforderlich ist.

BraveNewCode WordPress Liste

Diese Übersicht wandert auf jeden Fall in meine Favoriten!

Danke auch an Heiko vom “Code Styling Project“, durch dessen Blog ich einmal auf die Seite aufmerksam geworden bin und für seinen Test dieser Seite. Scheinbar gibt es bei den Test-Verfahren von BraveNewCode noch einige kleine Fehler.

USB 3.0 – Treiber und Hardware schon bald verfügbar

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usb3-logoGeht man nach den in letzter Zeit veröffentlichten Presse-Nachrichten, können schon bald die ersten Mainboards und PCI-Express-Karten mit USB 3.0-Support auf dem Markt erscheinen. Intel erwähnte auf seinem Entwicklerforum IDF schon 2007 die neue Spezifikation [1][2], auch genannt “SuperSpeed USB”. Verabschiedet wurde der USB 3.0-Standard dann 2008 [1] und soll Datenraten mit bis zu 4,8 Gbit/s ermöglichen. USB 2.0 liegt gerade mal bei max. 480 Mbit/s.

Bei meinem diesjährigen Besuch auf der CeBit wurden im USB Implementers Forum, das von Intel geführt wird, schon die ersten Erweiterungskarten auf PCI-Express-Basis gezeigt [1][2]. Es waren aber erst Datenraten von ca. 155 MByte/s möglich, was allerdings trotzdem sehr beeindruckend war. Die Dateien flogen förmlich von einem Endgerät zu anderen. Die Geschwindigkeit sollte aber im Laufe der Entwicklung noch weiter gesteigert werden. Schon bei dieser Ausstellung wurden schon der grobe Zeitraum “Herbst 2009″ genannt, in dem die ersten Geräte Angeboten werden sollen. Auch auf der CES wurden die ersten Geräte vorgestellt [1].

Vor gut einem Monat wurde dann von NEC der erste Chip vorgestellt [1][2] , der als Host-Controller per PCI-Express-Schnittstelle auf einem Mainboard angebunden werden kann. Ab September soll dann die Serienproduktion starten. Auch Fresco Logic hatte sich kurz darauf mit der Entwicklung von Host-Controllern gemeldet [1][2]. Gigabyte hatte damals schon angekündigt, die ersten Premium-Boards damit zu bestücken. Auch ASRock und Asus wollen bald Boards veröffentlichen.

Die Hardware wäre also schonmal sicher. Braucht man nur noch die Software. In diesem Bereich wurde letzte Woche in den einschlägigen IT-News-Portalen [1][2] auf den ersten Treiber für USB 3.0 aufmerksam gemacht. Dieser wurde von Sarah Sharp, Mitarbeiterin im Intel Open Source Technology Center, für Linux entwickelt und soll schon in den Kernel 2.6.31 integriert werden. Sie stellt auch eine Anleitung zum händischen Installieren bei.
Beim kommenden Windows 7 scheint man sich wohl noch nicht so ganz sicher zu sein, ob gleich eine Treiberunterstützung zum Verkaufsstart mit integriert sein wird. Ende letzten Jahres berichtete Golem.de, dass die Option nicht enthalten sein wird, aber nachgerüstet werden soll. Ebenso für Windows Vista. Windows XP scheint jedoch durch’s Raster zu fallen, leider. Auch soll Apple’s Snow Leopard die Unterstützung noch nicht direkt mitbringen.

Der neue Standard wird sicherlich eine große Alternative zum eSATA-Anschluss werden. Die Meinungen gehen sogar dahin, dass er den alten 2.0-Standard bis spätenstens 2011 abgelöst haben wird.

Wenn man jedoch über den Kauf einer der kommenden PCI-Express-Erweiterungskarten nachdenkt sollte man sich seine Mainboard-Spezifikationen nochmal etwas genauer ansehen. Die ersten Karten sollen wohl über eine PCI-Express-1x-Leitung angebunden werden [1]. Diese lassen jedoch nur eine Transferleistung von 250 MByte/s zu. Somit wird die maximal mögliche Geschwindigkeit von USB 3.0 ausgebremst. Ob damit wirklich Freude beim Kopieren aufkommt kann ich mir erstmal nicht vorstellen.

WordPress 2.8 Admin-Bereich nicht komplett auf Deutsch

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WordPress LogoNach einem Upgrade von WordPress auf die Version 2.8 ist mir aufgefallen, dass nicht mehr alle Einträge im Admin-Bereich, also im Backend, Deutsch sondern Englisch dargestellt werden.

Abhilfe ist schnell gegeben. Man lädt sich von WordPress-Deutschland einfach die zwei Sprachdateien de_DE.po und de_DE.mo herunter und lädt sie auf dem Server in den Ordner “/wp-content/languages”.

Danach sollte wieder alles im verständlichen Deutsch erscheinen.

Update: Beim Einfügen von Media-Daten ist der Button jetzt auf Englisch beschriftet. Gibt wohl doch noch kleine Fehler in der Sprachdatei.

Update auf WordPress 2.8 mit Problemen

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WordPress LogoDie neuen Funktionen und vor allem der Geschwindigkeits-Gewinn bei der neuen Version 2.8 drängen einen förmlich dazu, ein Update durchzuführen. Nur dieses mal gestaltete sich dieses leider nicht ganz ohne Probleme.

Ein Automatisches Upgrade innerhalb des Backend war bei mir leider nicht machbar. Ständig traten diverse Fehlermeldungen auf. Also hab ich die neue Version bei WordPress-Deutschland runtergeladen und einfach per FTP hochgeladen. Hatte in der Vergangenheit auch immer gut funktioniert. Ein erster Blick auf das Blog ließ Gutes hoffen, da soweit alles gut aussah.

Beim einloggen im Admin-Bereich aber die erste Ernüchterung. Nach dem Klick auf Login war nur folgende Fehlermeldung zu lesen:

Fatal error: Call to undefined method: wp_scripts->do_head_items() in /www/htdocs/w008a39d/blog/wp-includes/script-loader.php on line 566

Im Forum von WordPress-Deutschland konnte man mir jedoch ziemlich schnell weiterhelfen. Hier der Tipp, einfach mal die Ordner wp-admin und wp-includes komplett vom Server zu löschen und aus dem Installations-Paket neu hochzuladen. Danach stellte sich auch wieder das Glücksgefühl ein, da auch der Backend-Bereich wieder lief.

Jetzt habe ich nur noch mit den automatischen Plugin-Updates zu kämpfen. Die aktuellen Zip-Dateien werden zwar heruntergeladen und sogar wieder gelöscht, nur bekomme ich auch hier wieder eine Fehlermeldung:

Warning: unlink(balblubb.zip) [function.unlink]: No such file or directory in /blablubb/wp-admin/includes/class-wp-upgrader.php on line 146
Inkompatibles Archiv PCLZIP_ERR_MISSING_FILE (-4) : Missing archive file ‘blablubb.zip

Hierzu hab ich jedoch noch keinen Lösungsansatz gefunden. Falls jemand einen Tipp hat, bitte ich um Hilfe!

Update:

Mittlerweile wurde mein Blog vom Provider auf einen IsolatedServer umgezogen. Das verhunzte WordPress 2.8 hat so viel Performance gefressen, dass andere Webseiten auf dem SharedServer darunter mächtig gelitten haben. Auch konnte ich gar nicht mehr auf das Blog zugreifen. Weder das Front- noch das Backend wollten funktionieren. Gab nur noch Timeout- und Überlastungs-Fehler.

Ich hab dann mal den Blog-Ordner, in dem WP drin lag, per FTP-Zugang umbenannt. Dann einen neuen Ordner mit dem alten, korrekten Namen angelegt und ganz normal das Original-WP 2.8 rein kopiert. Danach die wp-config.php aus dem umbenannten Ordner rüber kopiert.

Das Gebilde sah dann so aus, dass ich eine jungfräuliche WP-Version hatte, die über die alte wp-config auf die Original-Datenbank zugegriffen hat. Da die ganzen Themes- und Plugins-Ordner leer waren, konnte es auch keine Fehler mehr geben, die evtl. durch inkompatible Scripte entstanden sind. Beim Aufruf des Blogs wollte WP die Datenbank wieder anpassen und durfte das auch. Danach hatte ich wieder normalen Zugriff auf das Blog und den Admin-Bereich. Die ganzen Plugins hab ich dann einzeln wieder hochgeladen und aktiviert, um sehen zu können, welches davon vllt. Probleme bereitet. Bisher lief alles anstandslos.

Auf der Seite “Code Styling Project” habe ich zudem noch weiter interessante Punkte gefunden, wie man die neue Version besser zum laufen bekommt. Für viele hier ist sicherlich der Teil “Scriptkomprimierung unterbinden” besonders lesenswert. Es geht darum, dass WP wohl alle Scripte zusammenführt, komprimiert und dann erst am Ende der Website im footer ausführt. Bei CSS gibt es eine ähnliche Funktion. Damit scheinen allerdings einige Scripte so ihre Probleme zu haben und verweigern daher ihren Dienst oder es treten Fehler auf. Genannt wird hier z.B. TinyMCE. Ebenfalls soll es so wohl auch zu den PECL_ZIP-Fehlermeldungen kommen.

Von einigen anderen habe ich gehört, dass sie ihre Backups der Dateien und Datenbank-Einträge wieder zurück kopiert haben. Also ein Downgrade zur Version 2.7.1 durchgeführt haben. Ein Backup der alten Datenbank hatte ich allerdings nicht und beim Upgrade wurde diese ja an die neue Version angepasst. Die alte Version scheint damit wohl nicht mehr klar zu kommen. Deshalb der verzweifelte Kampf, WP 2.8 zum laufen zu bewegen.

Mein Provider gab mir noch den Tipp, ich solle Versuchen, WP-Super-Cache und evtl. WP-Widget-Cache einzusetzen. Dadurch würden erheblich weniger SQL-Abfragen gestartet und das Blog läuft schneller und stabiler. Noch sitze ich dran…

Ich hoffe mal, ich konnte damit jemandem etwas helfen.

DNS-Server in der FritzBox ändern

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fb_dnsNicht zuletzt auf Grund von diversen Gesetzesentwürfen unserer Regierung und der dahingehenden Lobby-Arbeit einiger Unternehmen habe ich aus Test- und Versuchsgründen die DNS-Einträge einer FritzBox 7170 geändert. Hier mal eine kleine Anleitung.

Zuerst benötigt man einen Telnet-Zugang zu seiner Box. Das erreicht man entweder über die Eingabe von #96*7* am Telefon, falls das an der FritzBox hängt. Alternativ installiert man ein etwas angepasstes Image. Eine Anleitung habe ich hier schonmal verfasst.

Man baut also über die Eingabeaufforderung (z.B. per Start -> Ausführen -> cmd) mit dem Befehl “telnet fritz.box” und dem optionalen eingeben eines Kennworts eine Verbindung zur Box auf. Alternativ zu “fritz.box” kann man natürlich auch die IP-Adresse nehmen.

Dann wechselt man in folgendes Verzeichnis “cd /var/flash“. Gibt man jetzt “ls” ein, sollte man die Datei ar7.cfg sehen.

Die BusyBox, die auf der FB laufende Linux-Distribution, bringt einen speziellen Texteditor namens nvi mit. Sollte bei jeder Distribution genauso wie der berüchtigte Editor vi dabei sein. Damit öffnet man nun die eben genannte Config-Datei mit dem Befehl “nvi ar7.cfg“.

Mit der Eingabe von “/” startet man den Suchmodus. Entgegen einiger anderer Anleitungen im Internet habe ich folgendes Suchmuster verwendet “/dns“. Danach bedeutet die pure Eingabe von “/“, das letzte Suchmuster soll weitergesucht werden.

Man hangelt sich jetzt vor bis zu den Einträgen “dns1” und “dns2” im Block “dsliface“. Mit der Eingabe von “i” startet man den Insert-Modus, also den Bearbeiten-Modus. Sollte hinter dns1= bzw. dns2= etwas stehen, muss dieses gelöscht werden. Anschließend trägt man hier eine andere IP-Adresse eines freien DNS-Servers ein. Eine gute Liste findet sich bei F!XMBR. Die dort zu findende Anleitung von Chris zum gleichen Thema war mir zudem eine große Hilfe.

Mit der Taste “ESC” verlässt man den Bearbeiten-Modus.

Anschließend sucht man weiter bis zum Eintrag “overwrite_dns1” bzw. “overwrite_dns2” im Block “targets“. Auch hier werden die selben IPs eingetragen. Das gleiche beim direkt darauf folgenden “overwrite_dns“-Fund.

Insgesamt sind es sechs Stellen in der Config, die geändert werden müssen.

  • dns1
  • dns2
  • overwrite_dns1
  • overwrite_dns2
  • overwrite_dns1
  • overwrite_dns2

Ist man mit den Änderungen fertig speichert man mit “:w” die Datei wieder ab und mit “:q” verlässt man den Editor.

Nach dem Motto “Reboot tut gut” startet man die Box mit “reboot” jetzt einfach neu und sollte nun per FritzBox per DHCP mit dem neuen DNS versorgt werden.

Natürlich hätte man die entsprechenden Adressen der DNS-Server direkt unter Windows, Linux oder MacOS eingeben können. Hat man jedoch mehrere Rechner zu Hause oder arbeitet mit mehreren Betriebssystemen und VMs, ist die Änderung in der FB die elegantere Lösung.

Ob diese Anpassung in Zukunft jedoch genügt bleibt laut aktuellen Berichten abzuwarten. So sind Szenarien denkbar, die den für DNS zuständigen Port 53 direkt umleiten und somit keinen anderen DNS-Server zugänglich machen, als den vom Provider. Mal abwarten, was die Zukunft so bringt.

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